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Der ehemalige Nationalspieler Italiens hofft, dass mit Milans Stürmer eine Symbolfigur gegen Rassismus und Diskriminierung hervorgebracht werden könnte.

Milan. Italiens Legende Gigi Riva glaubt, dass Mario Balotelli „das beste Mittel gegen Rassismus“ im Land sei. Der dunkelhäutige Stürmer vom AC Milan könne ein Symbol des Landes werden.

Im Januar kehrte der Stürmer von Manchester City zurück in die Serie A und erzielte seit seiner Ankunft sieben Tore in sechs Pflichtspielen für den AC Milan. Italiens bester Torschütze der Geschichte ist von dem Gedanken angetan, dass Balotelli die Wende gegen Rassismus bringen könnte.

Balotelli als Symbol gegen Rassismus

„Ich würde Balotelli gerne als spirituellen Erben haben“, sagte der 68-Jährige gegenüber Corriere dello Sport und ergänzte: „Er ist stark und hat große moralische Qualitäten. Ein Schwarzer als Symbol Italiens wäre das beste Mittel gegen Rassismus überhaupt.“

In Rivas Augen gibt es keine Alternative: „Für mich ist Balotelli ein Symbol für Italiens Nationalität und das macht ihn sehr wichtig. Er kann der Bezugspunkt werden, durch den dieser ekelhafte Rassismus ausgemerzt werden kann.“

Boateng-Skandal noch immer aktuell

Als Milan vor einigen Wochen ein Freundschaftsspiel gegen Pro Patria bestritt, wehrte sich Kevin-Prince Boateng gegen rassistische Rufe aus dem Publikum auf und verließ das Spielfeld.

Im italienischen Fußball ist Rassismus seitdem eines der meistdiskutierten Themen. „Die Szenen im Busto Arsizio waren schmerzhaft für ihn und für uns“, sagt Riva und fügt an: „Es ist eine Schande, dass so etwas erst passieren musste.“

Riva spielte von 1963 bis 1976 für Cagliari Calcio und erzielte in 315 Partien 164 Tore. Mit 35 Toren in nur 42 Länderspielen ist er bis heute Italiens Rekordtorschütze.

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