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Die Nerazzurri wurden aufgrund des Verhaltens ihrer Anhänger im Mailänder-Derby zu Kasse gebeten. Aber auch das Ziel der Anfeindungen muss eine Geldstrafe zahlen.

Mailand. Bei 1:1-Unentschieden am Sonntag im Stadtderby zwischen Inter Mailand und dem AC Milan kam es erneut zu rassistischen Vorfällen. Mario Balotelli spielte erstmals gegen seinen Ex-Klub und wurde über das gesamte Spiel von den Inter-Fans beschimpft. Nun wurde der Verein deswegen bestraft - aber auch Balotelli muss zahlen.

Liste von Verfehlungen

Nach der Analyse des Spiels hat der italienische Verband gegen Inter Mailand eine Geldstrafe von 50.000 Euro verhängt. Der Verband reagierte auf die rassistischen Gesänge und Rufe der Inter-Fans. Sowohl in der ersten als auch in der zweiten Halbzeit wurden mehrere Verfehlungen registriert.

Ähnliche Gesäge wurden auch gegen andere Milan-Spieler angestimmt. Zudem wurde Inter für beleidigende Banner, die gegen Spieler und Verantwortliche der „Rossoneri“ gerichtet waren, und mehrfache Laser-Attacken auf Milan-Akteure belangt.

Vermeintliches Opfer muss zahlen

Auch Angreifer Balotelli, der das Hauptziel der Beleidigungen gewesen ist, wurde zu einer Geldstrafe von 10.000 Euro verurteilt. Der 22-Jährige ließ sich nach Spielende dazu verleiten, in Richtung der Inter-Fans zu spucken.

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