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Cassano ackerte im ersten Durchgang wie ein Verrückter, Balotelli vergab reihenweise Chancen – beide konnten das Mailänder Derby nicht prägen.

Mailand. Es war ein hochklassiges Derby zwischen Inter Mailand und dem AC Mailand. Am Ende stand ein 1:1. Besonders im ersten Durchgang zeigten die Rossoneri eindrucksvoll, dass sie im Kampf um die Königsklasse entscheidend mitmischen werden. Zwei Spieler, die vor der Partie im Fokus standen, tauchten allerdings ab: Mario Balotelli und Antonio Cassano.

Chancen ohne Ende

In der Anfangsphase war es Cassano, der überall zu finden war und der auch von seinen Mitspielern gesucht wurde. Er wirkte sehr präsent und hatte sich anscheinend viel vorgenommen, das ging jedoch bereits im ersten Durchgang schief, als Milan ein unglaubliches Pressing spielte und durch Stephan El Shaarawy in Führung ging. Von Cassano waren dann im zweiten Durchgang ein paar Ansätze zu sehen, das war es aber auch schon.

Ob es an dem Stürmer selbst lag oder an die Nerazzurri, die im ersten Durchgang fast auf dem Boden lagen, ehe sie nach dem Seitenwechsel zurückkamen? Ezequiel Schelotto erlöste Inter schließlich kurz nach seiner Einwechslung. Es waren andere Namen, die dieses Derby prägten.

Handanovic ist überall

Samir Handanovic zum Beispiel. Der Slowene brachte Milan vor allem im ersten Durchgang zur Verzweiflung. Eine Weltklasse-Parade nach der anderen, er lieferte sich teilweise ein privates Duell mit Balotelli, welches der Keeper klar und deutlich für sich entschied. Der Angreifer vergab Großchancen im Minutentakt, egal ob er es mit dem Kopf, mit dem Fuß oder mit dem Knie probierte. Handanovic tauchte ab oder hechtete grandios aus seinem Kasten und machte das Remis erst möglich.

Die Vorstellung von Mario Balotelli endete quasi schon im ersten Durchgang. Mindestens eine von seinen Chancen muss der Stürmer reinmachen. Auch wenn Handanovic einen Sahnetag erwischte, Balotelli blieb hinter seinen Möglichkeiten. Seine Freistöße landeten in der Mauer, manche Pässe im nirgendwo. Vielleicht ließ er sich von den gegnerischen Fans, die ihn bei jeder Ballberührung ausgepfiffen haben, beeinflussen. Auch der andere Ex-Stürmer konnte somit also nicht überzeugen und es dem alten Verein zeigen. Es waren El Shaarawy, Handanovic und Schelotto, die die Geschichte dieses Derbys schrieben.

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