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Der Vize-Präsident der „Rossoneri“ hat sich nach seiner Rasissmus-Äußerung gegen Balotelli mit dem Stürmer ausgesprochen. Danach tat er die Aussage als „liebevoll gemeint“ ab.

Mailand. Nach dem Rassismus-Skandal um Neuzugang Mario Balotelli hat sich Paolo Berlusconi, Vize-Präsident beim AC Mailand, mit dem Stürmer versöhnt. Das berichten italienische Zeitungen.

Kurzes Treffen mit Handschlag

Demnach verabredete sich der Bruder des ehemaligen italienischen Ministerpräsidenten Silvio Berlusconi mit dem dunkelhäutigen Nationalspieler in Mailand, um sich auszusprechen. Nach einem kurzen Treffen inklusive Handschlag soll bereits alles geklärt gewesen sein.

Bei einer politischen Veranstaltung der Partei „Volk der Freiheit“ hatte Berlusconi den 22-Jährigen zuvor rassistisch beleidigt. „Lasst uns gehen und unseren Negerlein der Familie ansehen“, lud der AC-Vize die anwesenden Zuhörer zum Spiel seiner Mannschaft gegen Udinese Calcio ein.

„Liebevoll gemeinte Äußerung“

Im Internet stieß diese Aussage auf heftige Kritik. „Balotelli hatte schon verstanden, dass das eine liebevoll gemeinte Äußerung war, die von den Medien aufgebauscht wurde“, beschwichtigte Berlusconi den Berichten zufolge nach dem Gespräch.

Das Spiel gegen Udinese Calcio am vergangenen Sonntag gewann Milan durch zwei Tore von Balotelli.

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