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Der italienische Topklub hat Kontakte jeglicher Art zu dem Arzt bestritten, der den größten Dopingskandal in der Geschichte des Radsports auslöste.

Mailand. Der AC Mailand hat in einer Presseerklärung Kontakte zum spanischen Skandalarzt Eufemiano Fuentes dementiert. Dieser sorgte einst für den größtem Dopingskandal im Radsport, in dessen Folge unter anderem Jan Ulrich überführt wurde.

Klares Dementi

Nachdem im Rahmen der Antidoping-Ermittlung „Operacion Puerto“ spanische Medien berichtet hatten, dass auf Notizen des Mediziners vom AC Mailand die Rede gewesen sei, bestritt der Mailänder Spitzenklub entschieden, jemals direkt oder indirekt Kontakte zum Arzt gepflegt zu haben.

Milan droht mit einer Verleumdungsklage gegen all jene, die das Gegenteil behaupten sollten, teilte der Verein auf seiner Webseite mit.

In Spanien schon länger Thema

Nach seiner Verhaftung im Jahre 2006 hatte Fuentes bestätigt, dass die Mehrheit seiner Kunden nicht im Radsport tätig seien. Infolgedessen wurden bereits die beiden spanischen Topklubs FC Barcelona und Real Madrid sowie der FC Valencia und Betis Sevilla mit dem Arzt in Verbindung gebracht. Während die Teams dementierten, bestätigte Fuentes, mit spanischen Profiklubs zusammengearbeitet zu haben, Namen nannte er jedoch nicht.

Aktuell wird in diesem Zusammenhang auch der Erstligist Real Sociedad San Sebastian überprüft, da der frühere Vereinspräsident Inaki Badiola angab, der Verein hätte vor seiner Amtszeit bei Fuentes Dopingmittel gekauft.

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