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Nach den rassistischen Gesängen beim Spiel gegen Tottenham wurde Lazio nun bestraft. Der Kampf gegen den Rassismus in den eigenen Reihen muss nun angegangen werden.

Rom. Lazio Rom ist vor der Europa-League-Zwischenrunde gegen Fußball-Bundesligist Borussia Mönchengladbach wegen seiner rassistischen Fans unter Druck geraten. Der Europa-Verband UEFA belegte den italienischen Klub des deutschen Nationalspielers Miroslav Klose aufgrund antisemitischer Gesänge von Fans beim Gruppenspiel im November gegen Tottenham Hotspur mit einem Europacup-Spiel unter Aussschluss der Öffentlichkeit und setzte die Strafe für zwei Jahre zur Bewährung aus.

Schon im Europa-League-Match in Mönchengladbach am 14. Februar (Rückspiel: 21. Februar) steht Lazio unter Beobachtung von Kommissaren der UEFA, die Rom bei fortgesetzt fremdenfeindlichen Ausfällen seiner Anhänger auch den Ausschluss von europäischen Wettbewerben androhte.

Nichts mehr zu lachen
 

„Jetzt kann man nicht mehr scherzen. Wir müssen rassistische Fans isolieren“, kommentierte Lazio-Boss Claudio Lotito die UEFA-Entscheidung. Der Verein werde alles zur Bekämpfung von Rassismus und Antisemitismus unternehmen, versicherte Lotito.


Laut UEFA sollen Lazio-Fans am 22. November im Olympiastadion auf Deutsch „Juden Tottenham“ skandiert haben und ein Banner mit dem Schriftzug „Freies Palästina" ausgerollt haben. Tottenham gilt als Verein mit einer großen jüdischen Anhängerschaft. Lazio hatte bereits nach dem Hinspiel gegen den englischen Premier-League-Klub im vergangenen September rund 40.000 Euro Strafe zahlen müssen, nachdem seine Anhänger Spieler der Spurs mit Affenlauten verhöhnt hatten.

EURE MEINUNG: Jetzt kann man nicht mehr scherzen - was ist das denn für eine Aussage?

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