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Der Innenverteidiger fordert nach seiner Verurteilung ein Umdenken bei den Verantwortlichen. Aufgrund des Freispruchs wurden die Strafen gegen ihn rückgängig gemacht.

Neapel. Paolo Cannavaro, Kapitän des SSC Neapel, hat sich nach seinem Freispruch im Wettskandal zu Wort gemeldet. Der 31-Jährige hofft nach seiner fälschlichen Verurteilung auf disziplinarische Reformen.

„Ich hätte nie gedacht, dass mir das passieren könnte“

„Das wichtigste ist, dass ich freigesprochen wurde. Ich hätte nie gedacht, dass mir das passieren könnte. Ich habe alles versucht und meine Unschuld beteuert, aber niemand hat mir zugehört. Die Verantwortlichen müssen die Regeln überdenken“, sagte Cannavaro gegenüber Radio Marte.

Der Innenverteidiger war gemeinsam mit Mitspieler Gianluca Grava zunächst zu einer sechsmonatigen Sperre verurteilt worden, kurz darauf wurde das Urteil allerdings im Berufungsverfahren wieder aufgehoben. „Gianluca und ich sind sauber aus dieser Situation gekommen, genau wie der Verein. Das ist unsere größte Genugtuung. Es hätte ein großer Makel in unserer Karriere und eine große Ungerechtigkeit werden können“, so Cannavaro weiter.

Strafen rückgängig gemacht

Cannavaro und Grava war vorgeworfen worden, trotz Kenntnis von dem Vorfall eine versuchte Spielmanipulation nicht gemeldet zu haben. Beide hatten bereits einen Monat ihrer Strafe abgesessen, ehe das Urteil aufgehoben wurde. Der SSC Neapel hatte in Folge des ersten Urteils zwei Punkte abgezogen bekommen, auch diese Strafe wurde rückgängig gemacht.

EURE MEINUNG: Stimmt ihr Cannavaro zu: Ist es Zeit für Reformen?

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