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Silvio Berlusconi widerspricht Sepp Blatter und dankt seinen Spielern für ihr Zeichen gegen Rassismus.

Mailand. AC Mailand-Präsident Silvio Berlusconi widerspricht FIFA-Boss Sepp Blatter, der die Entscheidung der Mailänder, ein Freundschaftsspiel nach rassistischen Rufen der Zuschauer abzubrechen, kritisierte.

Berlusconi dankt den Spielern

Im Freundschaftsspiel gegen Pro Patria hatten die Spieler das Spielfeld verlassen, nach dem Zuschauer Kevin-Prince Boateng mit rassistischen Floskeln beleidigt hatten. Gegenüber dem Radiosender RTL distanzierte Berlusconi sich nun von Blatters Kritik: „Ich habe meinen Spielern für die Entscheidung das Feld zu verlassen gedankt und ihnen dazu gratuliert.“

„Dies ist ein unzivilisiertes Problem, das beendet werden muss“, fährt er fort, „die Leute sollten nicht erlauben, dass solche Dinge passieren.“

Schlechtes Image für Italien

Berlusconi sieht, dass das Problem auch abseits des Platzes existiert: „Es geht nicht nur um das Verhalten der Spieler auf dem Platz, sondern der Öffentlichkeit und jeder sollte es vermeiden, Italien in ein schlechtes Licht zu rücken.“

Boateng würde es wieder tun

Als sich wiederholt rassistische Beleidigungen gegen ihn wandten, schoss Boateng den Ball ins Publikum und verließ den Platz, woraufhin die Spieler beider Mannschaften und die Offiziellen ihm folgten. Der Ghanaer bestätigte gegenüber CNN, dass er die Aktion jederzeit wiederholen würde.

Vor der Partie gegen Siena am Sonntag trug der AC Mailand spezielle Kleidung mit aufgedruckten Anti-Rassismus-Botschaften.

 

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