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FIFA-Präsident Sepp Blatter hat die Entscheidung von Kevin-Prince Boateng, das Spiel nach rassistischen Rufen zu verlassen, kritisiert.

Zürich. Sepp Blatter hat Kevin-Prince Boateng nach seiner Entscheidung, das Spielfeld nach rassistischen Rufen zu verlassen, kritisiert. Der Mittelfeldmann des AC Mailand wurde während des Testspiels gegen Pro Patria von der Tribüne aus rassistisch beleidigt.

Das ist nicht die richtige Lösung

Das Spielfeld einfach verlassen? Ich denke nicht, dass das die richtige Lösung ist. Man kann das Spiel nicht einfach verlassen, denn dann würde jeder im Falle eines Rückstandes davon laufen. Wir erwarten nun einen detallierten Bericht vom italienischen Fußballverband, äußerte sich Blatter gegenüber Reportern in Dubai.

Das ist ein sehr ernstes Thema, wir werden Rassismus in den Stadien nicht tolerieren und dagegen kämpfen. Die Sanktionen müssen härter sein, damit ein Zeichen gesetzt wird, so der Schweizer weiter.

Milan hinter Boateng

Der Klub aus der Lombardei hat am Sonntag beim 2:1-Sieg gegen Siena den Kampf gegen Rassismus unterstrichen. Das Team trug beim Aufwärmen T-Shirts mit der Nachricht AC Milan gegen Rassismus.

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