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Aus Sicht des Niederländers wurde den rassistischen Fans mit dem Spielabbruch zu viel Aufmerksamkeit geschenkt.

Mailand. Nachdem die Entscheidung des AC Mailand, ein Testspiel in Patria wegen rassistischer Fanäußerungen abzubrechen, von vielen Seiten gelobt wurde, hat Clarence Seedorf dies nun kritisiert. Dem Sender BBC Radio 5 sagte der Niederländer: „Ich glaube nicht, dass das solch eine tolle Idee war.“

Seedorf bemängelt zu viel Aufmerksamkeit für Rassisten

Weiter führte Seedorf aus: „Das ermutigt diese Leute ja nur, gibt ihnen Aufmerksamkeit und ein Machtgefühl. Man hätte sie einfach identifizieren und rausschmeissen sollen.“

Nach Affenlauten gegen Kevin-Prince Boateng, Sulley Muntari und andere Spieler hatte die Mannschaft des AC Mailand sich entschlossen, ein Testspiel abzubrechen

Seedorf verließ den AC Mailand im Sommer nach zehn Jahren in Richtung Brasilien verlassen. Mit Milan gewann er dabei zweimal die Champions League und zweimal die italienische Meisterschaft.

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