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„Sechs, setzen!“ Wer hat als Schüler diesen Satz nicht schon einmal gehört? Goal.com stellt das Zwischenzeugnis der Hinrunde aus. Heute ist Inter Mailand dran!

Verein: Inter Mailand
Serie A: Platz 4
Coppa Italia: Viertelfinale
Europa League: Runde der letzten 32

Zielsetzung: Im letzten Jahr musste Inter sich mit einem Europa-League-Platz begnügen. In dieser Saison soll wieder ein Champions-League-Rang her und auch mit der Meisterschaft liebäugelten die Verantwortlichen. Klar ist: Alles andere als eine erneute Qualifikation für das internationale Geschäft wäre eine riesige Enttäuschung. In der Europa League hat man zudem ambitionierte Ziele - Walter Samuel etwa sprach davon, den Wettbewerb unbedingt gewinnen zu wollen. Auch in der Coppa Italia wollen die Mailänder ein Wörtchen mitreden.

LIGA & POKAL: noch gut (2-)

Auf dem angepeilten Champions-League-Platz steht man derzeit nicht - allerdings nur aufgrund des schlechteren Torverhältnisses gegenüber dem Tabellen-Dritten AC Florenz. Ansonsten können die „Nerazzurri“ mit der Ausbeute in der Serie A im Großen und Ganzen zufrieden sein. Coach Andrea Stramaccioni hat die Mannschaft nach dem Neuaufbau zu einem soliden Gebilde geformt. Unter dem Strich stehen drei Punkte mehr als zum gleichen Zeitpunkt in der Vorsaison auf dem Konto.

In der Coppa Italia ist Inter noch mit von der Partie und steht im Viertelfinale - dort trifft man auf den FC Bologna. Auch in der Europa League überwintern die Mailänder, allerdings hinter Rubin Kasan nur als Zweitplatzierter der Gruppenphase. Im Sechzehntelfinale wartet nun CFR Cluj.



UNTERHALTUNG: befriedigend (3)

Unter Stramaccioni spielte man in der Regel einen recht ansehnlichen Ball, auch wenn es durchaus Schwächephasen gab. Kämpferisch aber stimmte es fast immer. In der Serie A hat Inter die fünftmeisten Tore der zwanzig Teams geschossen.

TRANSFERMARKT: gut (2)

Einige große Namen verließen den Verein nach der letzten Saison, und so mussten mehrere Akteure geholt werden. Samir Handanovic wurde nach dem Abgang von Julio Cesar als neuer Keeper verpflichtet und kam von Udinese Calcio - der Schlussmann spielt bilsang eine äußerst starke Saison. Die teuerste Neuverpflichtung aber ist Fredy Guarin, elf Millionen Euro bezahlte man für ihn an den FC Porto. Der Mittelfeldmann wusste in der Regel zu überzeugen. Zudem kamen mit Antonio Cassano, Alvaro Pereira und Rodrigo Palacio weitere Akteure, die sich als Stammkräfte etablierten.



TRAINER & UMFELD: noch gut (2-)

Der junge Trainer Andrea Stramaccioni schaffte es, den fälligen Neuaufbau zu vollziehen und führte sein Team zwischendurch sogar auf Platz zwei. Aufgrund einer Schwächephase im November rutschte man zwar ein wenig ab, dennoch bleibt unter dem Strich eine solide Hinrunde. Es ist Stramaccioni in der Tat zuzutrauen, dass er in Mailand etwas aufbauen kann.

Allerlei Unruhe gab es allerdings um die Personalie Wesley Sneijder. Inter wollte dem Niederländer einen Vertrag mit verschlechterten Konditionen aufzwingen, der aber lehnte ab. Die Folge: Sneijder fand sich in den letzten Wochen auf der Tribüne wieder. Der 28-Jährige will den Verein nun unbedingt verlassen.

DER CHEF
DER RÜCKHALT
DER VOLLSTRECKER


GESAMTNOTE: noch gut (2-)

Es ist natürlich noch Luft nach oben, keine Frage. Wenn Inter sich aber auf die eigenen Stärke besinnt, sollte ein Champions-League-Platz machbar sein. Dass man in der Serie A zwischenzeitlich sogar Spitzenreiter Juventus Turin auf die Pelle rücken konnte, zeigt, welches Potenzial in der Mannschaft steckt.

EURE MEINUNG: Wo steht Inter am Saisonende?

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