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Der Vereinsoberste vertritt entschieden die Meinung, dass die Verbannung seiner Spieler unfair sei und die Chancen der Neapolitaner auf einen Titel torpediert.

Neapel. Aurelio de Laurentiis, Präsident des SSC Neapel, äußerte sich betroffen zu den Suspendierungen von Napolis Pablo Cannavaro und Gianluca Grava aufgrund ihrer Verwicklung in den sogenannten Scommessopoli-Skandal.

De Laurentiis betrachtet Strafe als Unrecht

Das Duo wurde für sechs Monate vom Spielbetrieb ausgeschlossen, da sie es dem Urteil nach unterließen versuchte Spielmanipulationen zu melden, während Neapel mit einem Zwei-Punke-Abzug belegt wurde.

De Laurentiis hält die Sanktion für ungerecht, insbesondere, da sie geraume Zeit nach dem vermeintlichen Vorfall ausgesprochen wurde. Er stellte heraus, dass sein Team als Folge in der Coppa Italia eine Niederlage gegen Bologna erlitten habe. Dies sei der Beweis dafür, dass die Vorwürfe und Ereignisse die Spieler mental negativ beeinflusst hätten.

„Sie (die FIGC, Anm.d.Red) haben uns Pablo Cannavaro und Gianluca Grava weggenommen“, sagte er gegenüber der Gazetta dello Sport. „Es scheint mehr als unfair, dass wir für etwas bestraft werden, das nie passiert ist.“

„Selbst wenn etwas passiert sein sollte, liegt dies mehr als drei Jahre zurück“, resümierte der aufgebrachte Napoli-Boss und führte seine Argumentation weiter aus.



„Es handelt sich um Spieler, die in unserer Kabine unantastbar sind. Und natürlich hat all dies das Team psychologisch in der Coppa Italia belastet“, behauptete der 63-Jährige.

De Laurentiis versicherte, dass er plane im Januar Transfers als Ersatz für die gesperrten Stammkräfte zu tätigen, aber fügte seine Ankündigung hinzu, dass der Großteil der Ausgaben für neue Spieler erst im Sommer getätigt werden solle.

„Es wird Investitionen im nächsten Monat geben und großartige im Sommer“, kündigte de Laurentiis an. „Wir sind auf dem Transfermarkt aktiv, um unseren Kader zu reparieren und wir werden im Juni noch entschlossener handeln.“

„Ich habe Unsummen nur für Stürmer ausgegeben. Für die anderen Positionen wollen wir die richtigen Investitionen tätigen. Ich denke nicht, dass es alltäglich ist, für Dzemaili neun Millonen Euro und für Inler 16 Millionen Euro zu zahlen.“



Napoli-Präsident denkt an die Zukunft

„Im Sommer beabsichtige ich den Vertrag mit Cavani zu verlängern und werde ihm einen bestimmten Betrag unterbreiten, sollte er 40 Treffer in einer Saison erzielen“, gab der Vereinschef einen Einblick in seine Sommerpläne.

„Wie müssen zielgerichteter in die Zukunft blicken. Nehmt Barcelona vor ein paar Jahren. Man entschied sich auf junge Spieler zu setzen. Zu Anfang hatten sie einige Probleme, heute sind sie das stärkste Team der Welt“, zeigte de Laurentiis das Modell auf, dem er gedenkt nachzueifern. 

„Hier musst du entscheiden, ob man auf Erfahrung setzen möchte, was eine größere Kontinuität garantiert, oder ob man an der Zukunft arbeiten will, indem man in junge Menschen investiert.“

EURE MEINUNG: Wurde Neapel ungerecht behandelt und bewusst geschwächt?

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