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Der Geschäftsführer der alten Dame kann es kaum erwarten, seinen Cheftrainer wieder auf der Bank zu sehen. Nach seiner Strafe kehrt er am Sonntag wieder zurück.

Turin. Juventus Turins Trainer Antonio Conte kehrt am Sonntag in der Partie beim US Palermo auf die Trainerbank zurück. Nach seiner viermonatigen Sperre, die aus Aktivitäten seiner Zeit beim AC Siena herrührt, wird der Italiener erstmals seine Mannschaft in dieser Serie-A-Saison von der Seitenlinie aus betreuen. Ursprünglich sollte er länger auf die Tribüne verbannt werden.

Sperre verkürzt

Der 43-Jährige wurde vom Italienischen Fußballverband (FIGC) in zweiter Instanz wegen des Verdachts auf Mitwisserschaft an Spielbetrug zu einer zehnmonatigen Sperre verurteilt. Jedoch hatte das Sportgericht der FIGC die Berufssperre um sechs Monate verkürzt. Somit feiert Conte an diesem Wochenende sein Comeback auf der Trainerbank des italienischen Rekordmeisters. Seit Sommer 2011 ist er Cheftrainer bei Juventus Turin und gewann gleich in seiner ersten Saison die Meisterschaft. In dieser Spielzeit hat Conte noch keine Begegnung seiner Mannschaft von der Bank aus verfolgen können.

„Wir freuen uns sehr“

Gegenüber dem italienischen TV-Sender Rai Sport brachte Geschäftsführer Giuseppe Marotta seine Freude zum Ausdruck: „Wir waren bitter enttäuscht, ihn nicht auf der Bank zu haben. Wir freuen uns sehr darauf, ihn wieder in der Coaching-Zone in den kommenden Begegnungen zu haben.“

Trotz des Fehlens des Cheftrainers spielen die Turiner eine gute Saison. In der italienischen Liga stehen sie auf dem ersten Tabellenplatz und konnten sich als Gruppensieger für die K.O.-Runde der Champions League qualifizieren. Besonders dies war für den Geschäftsführer wichtig: „Die verantwortlichen Personen haben alles in seiner Abwesenheit gegeben und so ist es umso außergewöhnlicher, was wir erreicht haben. Wir freuen uns, dies geleistet zu haben, weil es Conte erlaubt, die Champions League selbst zu erleben.“

Erhebt den Finger

Die Freude über die Rückkehr von Conte ist groß, doch warnte Marotta vor dem Gegner, der mitten im Abstiegskampf steckt: „Wir dürfen nicht in das Palermo-Spiel gehen und an die Partie vom Mittwoch denken. Wir müssen vorsichtig sein, denn sie haben nichts zu verlieren und sie werden in Sachen Motivation nicht viel brauchen.“


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