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Der Inter-Stürmer wehrt sich gegen die Vorwürfe, er sei ein Schwätzer und versetzt Kritiker Conte einen weiteren Seitenhieb. Die Reibereien gehen in die nächste Runde.

Mailand. Nachdem Antonio Cassano die Spieler des Ligakonkurrenten Juventus Turin als „kleine Soldaten“ bezeichnete, konterte deren Trainer Antonio Conte postwendend und bezeichnete den Stürmer als einen „Schwätzer“. Der Angreifer von Inter Mailand ließ diese Kritik nicht auf sich sitzen und konterte seinerseits.

Cassano verweist auf Manipulationsvorwürfe

Der Trainer der Turiner fand klare Worte, ohne den italienischen Nationalspieler namentlich zu nennen - der Seitenhieb war aber offensichtlich: „Menschen, die zu viel reden, sind nichts für Juve.“ Im Interview mit Sport Mediaset reagiert Cassano auf die Kritik: „Ich bin kein Schwätzer. Er ist derjenige, der aufgrund von Spielmanipulationen gesperrt wurde.“ Jedoch gesteht sich der 30-Jährige ein, auch kein unbeschriebenes Blatt zu sein: „Ich habe einige alberne Dinge in meiner Karriere getan, für die ich auch bestraft wurde.“

Der ehemalige Spieler von Real Madrid holt weiter aus: „Aber wenn er kommt und mit mir über Moral redet, dann ist das wirklich das Ende der Welt! Er ist wegen Spielmanipulationen gesperrt!“

„Sie haben es persönlich genommen“

Während des Interviews ruderte der Stürmer wegen seiner Behauptung, dass Juventus‘ Spieler „kleine Soldaten“ seien, zurück: „Alles, was ich sagen wollte, war, das sie zu professionell in ihrer Methode sind. Ich bin noch nie so gewesen.“ Alles solle nur ein Missverständnis gewesen sein: „Es war nicht meine Absicht, sie zu beleidigen, aber sie nahmen es persönlich.“

Hoffen auf Sneijder-Rückkehr

Bei den Mailändern liegt die Hoffnung derweil auf Wesley Sneijder, der nach Oberschenkelproblemen in diesen Tagen zurückkehren soll. Cassano sieht ihn als Schlüssel, der dem Team die nötigen Impulse geben kann: „Für mich ist Wes genau die Art von Spieler, die wir brauchen, der den Unterschied ausmachen kann.“

Seine Rückkehr könnte dem Trainer einige Probleme bei der Aufstellung bereiten. „Ich möchte an seiner Seite spielen. Aus taktischer Sicht könnte dies dazu führen, dass Stramaccioni ein Problem bekommt. Aber ich möchte zusammen mit Sneijder spielen“, so der Angreifer, der im Sommer vom Stadtrivalen AC Mailand zu Inter wechselte.

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