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Nachdem die Spieler des FC Genua in der vorigen Saison bei der Niederlage gegen Siena dem Druck von Hooligans nachgaben und ihre Trikots auszogen, muss der Verein nun zahlen.

Genua. In der vorigen Saison demonstrierten Hooligans in Italien, wie viel Macht sie haben. Beim Spiel in der Serie A zwischen Siena und Gastgeber FC Genua drohten sie den Spielern aus Genua mit Gewalt und forderten die Mannschaft auf, die Trikots auszuziehen. Eine Disziplinarkommission des italienischen Verbands fällte jetzt das Urteil und bestrafte den FC Genua.

Verein muss 30.000 Euro zahlen

30.000 Euro soll der Klub jetzt, ein halbes Jahr danach, für die bislang einmaligen Vorkommnisse zahlen, berichtet Sport1. Zusätzlich muss Giuseppe Sculli, der als einziger sein Trikot nicht ausgezogen hatte, wegen Kontakten zu den Hooligans eine einmonatige Sperre absitzen, heißt es weiter.

Darüber hinaus soll das Sportgericht beschlossen haben, die Verfahren gegen die übrigen 15 Spieler und Klubpräsident Enrico Preziosi einzustellen.

Auch der deutsche Profi Alexander Merkel, der derzeit das Trikot des FC Genua trägt, kommt ungeschoren davon: Er war während des Skandalspiels noch an den AC Mailand ausgeliehen.

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