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Nach Spielabsage: Cagliari-Präsident Cellino beurlaubt sich selbst

Er hatte Fans zum Spiel gegen Rom eingeladen, obwohl keine Zuschauer zugelassen waren. Die Partie wurde abgesagt und für Rom gewertet. Jetzt legte der Klub-Boss sein Amt nieder.

Cagliari. Der Präsident des Serie-A-Klubs Cagliari Calcio, Massimo Cellino, zog jetzt die Konsequenzen aus dem Skandal vom vergangenen Spieltag und legte sein Amt nieder: Über die Vereins-Homepage hatte er trotz Verbots die Fans zum Heimspiel gegen Rom in die neue Arena eingeladen. Das Spiel musste kurzfristig abgesagt werden und wurde mit 3:0 gegen Cagliari gewertet.

„Konstuktive Klärung, ohne dem Verein zu schaden"

Auf der Internetseite des Klubs sagte Cellino jetzt, er habe das als „notwendig empfungen und aus dem Gefühl der Verpflichtung gegenüber Verein, Fans, der Stadt und den Behörden heraus" so gehandelt.

Er wolle eine konstuktive Klärung der Sache, ohne dem Verein zusätzlich zu schaden, begründet Cellino weiter die Entscheidung.

Weiter spricht der ehemalige Klub-Boss von Missverständnissen und einem Mangel an Sensibilität gegenüber dem Verein Cagliari Calcio, der ohne Unterstützung bemüht ist, Fußball auf höchstem Niveau auf Sardinien zu bieten.

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