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Der Verteidiger gibt sich mit der Strafe für seine Rolle im Skandal um Spielmanipulationen im italienischen Fußball nicht zufrieden und verlangt ein weiteres Treffen.

Italien. Der ehemalige Verteidiger des AC Siena, Emanuele Pesoli, setzt sich gegen seine Strafe durch den Italienischen Fußballverband (FIGC) zur Wehr. Er fordert eine Minderung der Drei-Jahres-Strafe wegen seiner Verwicklung in den in Italien als „Scommessopoli“ bezeichneten Skandal.

Hungerstreik angedroht

Der 31-Jährige wurde für seine Rolle im Manipulationsskandal bestraft, nachdem er für das Begehen des sportlichen Betrug für schuldig befunden wurde. Nun setzt sich Pesoli gegen das Urteil zur Wehr und droht sogar in Hungerstreit zu treten.

Vernehmung nicht möglich

Der Defensivspieler, der seit diesem Sommer bei Hellas Verona unter Vertrag steht, verlangt zudem ein Treffen mit den wichtigsten Zeugen in diesem Fall, Carlo Gervasoni und Filippo Carobbio, die allerdings bisher zu keiner Vernehmung zur Verfügung standen.

Somit basiert die Strafe Pesolis auf den Beweisen, die bereits bei Juventus-Trainer Antonio Conte am Freitag zu einer zehnmonatigen Sperre geführt haben. Das Berufungsverfahren soll am 20. August beginnen.

EURE MEINUNG: Kann Pesoli auf eine Strafminderung hoffen?

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