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Thiago Motta macht keinen Hehl daraus, dass er sich mit seinen ehemaligen Kollegen bei Inter Mailand gezofft und gezankt hat.

Paris. Thiago Motta von Paris Saint-Germain spricht ein halbes Jahr, nachdem er den FC Internazionale verlassen hat, über seine schlechte Beziehung zu den Mitspielern. Vor allem mit Esteban Cambiasso ist er auf keinen grünen Zweig gekommen. Auch die Tatsache, dass die Einigung über einen Wechsel Mottas im vergangenen Sommer unter den Tisch gefallen ist, beschäftigt ihn noch sehr. Viele Rechnungen scheinen noch offen zu sein, jetzt machte sich Motta einmal mehr medial Luft und nannte Namen und nicht gehaltene Versprechen.

Wechsel durchgedrückt

Am letzten Tag des Transferfensters hat Thiago Motta seinen Wechsel mit allem Willen durchgesetzt. Bereits im Sommer wollte der italienische Nationalspieler Internazionale verlassen. „Ich ging im Januar, aber ich war mir einig mit Inter, dass ich eigentlich viel früher hätte gehen sollen“, sagte er Sky Sport Italia und ging noch weiter ins Detail: „Ich wurde mir einig mit Massimo Moratti, sofort zu gehen, aber dann wollte mich Gasperini halten, koste es, was es wolle, und der Verein entschied, mich zu behalten. Ich war sehr unglücklich.“

Eine Hand voll Freunde

Mit seinen Mitspielern verstand sich Motta überhaupt nicht. Einige wenige halfen dem 29-Jährigen durch die Zeit bei Inter: „Walter Samuel ist ein guter Mann“, verriet Motta weiter. Auch von anderen Kollegen hat er eine gute Meinung:„Mit Javier Zanetti hatte ich ein normales, harmonisches Verhältnis und Diego Milito kannte ich noch aus Genua.“ Die Gründe dafür, warum er die Spieler, mit denen er auskam, an einer Hand abzählen kann, erklärte er nicht.

Kein gutes Verhältnis

Der in Brasilien geborene Thiago Motta hatte vor allen anderen mit Esteban Cambiasso Probleme: „Mit den anderen und Cambiasso lief aber alles schief. Wir haben uns ganz und gar nicht verstanden.“ Auch wenn Walter, Milito und Zanetti sicherlich eine gute Auswahl sind, bleibt die Frage offen, wie seine ehemaligen Kollegen die Zeit empfunden haben. Das Triple mit Inter 2010 wird ihm die emotionale Talfahrt etwas versüßt haben.

Eure Meinung: Sollte Motta die Geschichte ruhen lassen oder ist es richtig, derart offene Worte zu finden?


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