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Erster Sieg seit 14 Jahren - Lazio feiert Hernanes und Rocchi
Zum ersten Mal seit 14 Jahren besiegte man den AC Mailand. In einer verbissenen Partie war man das willensstärkere Team.
Von Patrick Niedel
Getty Images
Rom. Der Jubel war überschwänglich, die Freude riesengroß. Als der Schlusspfiff durchs Olympiastadion ertönte und der 2:0-Sieg von Lazio Rom gegen den AC Mailand perfekt war, lagen sich Spieler, Verantwortliche und Fans in den Armen. Zum ersten Mal seit 14 Jahren konnte man den sonst übermächtigen Gegner wieder einmal besiegen.
Kleine Dinge entschieden das Spiel
Und es waren die kleinen Dinge, die vielleicht verdeutlichen, warum an diesem Mittwochabend eben nicht die durchaus reifere und technisch versiertere Mannschaft aus der Lombardei gewann. Als Zlatan Ibrahimovic kurz vor Ende des Spiels den Ball aus kurzer Distanz eben nicht im Tor unterbringen konnte, sondern die Kugel neben das Gehäuse setzte, da feuerte Lazio-Keeper Federico Marchetti seine Vorderleute noch einmal an, als ging es darum, einen Rückstand aufzuholen.
Milan mit sich selbst beschäftigt
Milan wirkte unkonzentriert, teilweise lässig. Lange hatte man Ball und Gegner im Griff, ohne jedoch wirklich große Gefahr auszustrahlen. Natürlich hätte es nach dem Handspiel von Dias direkt nach Wiederbeginn Elfmeter geben können. Ansonsten jedoch wirkte man bei den Gästen zu oft mit sich selbst beschäftigt. Schon im ersten Durchgang hielten sich einige Spieler, wie Nocerino oder Robinho zu oft mit Diskussionen, sei es mit dem Schiedsrichter oder mit dem Gegner, auf.
Ibrahimovic an der Grenze zur Lustlosigkeit
Und der Torjäger? Der Superstar? Zlatan Ibrahimovic ließ in der ersten Halbzeit ein ums andere Mal seine Klasse aufblitzen. In der zweiten Hälfte jedoch schien es fast so, als hätte der Schwede keine Lust mehr, mit aller Konsequenz das Tor erzielen zu wollen. Das das von vielen Medien stilisierte „Torjägerduell“ ausfiel, lag nicht nur am Ausfall von Miroslav Klose, sondern auch an einem Ibrahimovic, der mit zunehmender Spieldauer an der Grenze zur Lustlosigkeit spielte.
Lazio gedankenschnell und vehement
Ganz anders Lazio. Das 1:0 durch Hernanes steht vielleicht als Sinnbild für das Spiel. Die Kombination aus Gedankenschnelligkeit, mit der Rocchi den Paß von Gonzales durch die Beine passieren ließ, und Vehemenz, mit der sich Hernanes dann gegen Nesta durchsetzte, machte den Unterschied. Lazio wollte den Sieg, auch, wenn man vor allem in den ersten zwanzig Minuten der zweiten Halbzeit kaum eigene Offensivaktionen starten konnte. Aber man wehrte sich, kämpfte und war somit der nicht unverdiente Sieger in diesem Match.
Eure Meinung: Wie seht Ihr die Partie Lazio-Milan?
Kleine Dinge entschieden das Spiel
Und es waren die kleinen Dinge, die vielleicht verdeutlichen, warum an diesem Mittwochabend eben nicht die durchaus reifere und technisch versiertere Mannschaft aus der Lombardei gewann. Als Zlatan Ibrahimovic kurz vor Ende des Spiels den Ball aus kurzer Distanz eben nicht im Tor unterbringen konnte, sondern die Kugel neben das Gehäuse setzte, da feuerte Lazio-Keeper Federico Marchetti seine Vorderleute noch einmal an, als ging es darum, einen Rückstand aufzuholen.
Milan mit sich selbst beschäftigt
Milan wirkte unkonzentriert, teilweise lässig. Lange hatte man Ball und Gegner im Griff, ohne jedoch wirklich große Gefahr auszustrahlen. Natürlich hätte es nach dem Handspiel von Dias direkt nach Wiederbeginn Elfmeter geben können. Ansonsten jedoch wirkte man bei den Gästen zu oft mit sich selbst beschäftigt. Schon im ersten Durchgang hielten sich einige Spieler, wie Nocerino oder Robinho zu oft mit Diskussionen, sei es mit dem Schiedsrichter oder mit dem Gegner, auf.
Ibrahimovic an der Grenze zur Lustlosigkeit
Und der Torjäger? Der Superstar? Zlatan Ibrahimovic ließ in der ersten Halbzeit ein ums andere Mal seine Klasse aufblitzen. In der zweiten Hälfte jedoch schien es fast so, als hätte der Schwede keine Lust mehr, mit aller Konsequenz das Tor erzielen zu wollen. Das das von vielen Medien stilisierte „Torjägerduell“ ausfiel, lag nicht nur am Ausfall von Miroslav Klose, sondern auch an einem Ibrahimovic, der mit zunehmender Spieldauer an der Grenze zur Lustlosigkeit spielte.
Lazio gedankenschnell und vehement
Ganz anders Lazio. Das 1:0 durch Hernanes steht vielleicht als Sinnbild für das Spiel. Die Kombination aus Gedankenschnelligkeit, mit der Rocchi den Paß von Gonzales durch die Beine passieren ließ, und Vehemenz, mit der sich Hernanes dann gegen Nesta durchsetzte, machte den Unterschied. Lazio wollte den Sieg, auch, wenn man vor allem in den ersten zwanzig Minuten der zweiten Halbzeit kaum eigene Offensivaktionen starten konnte. Aber man wehrte sich, kämpfte und war somit der nicht unverdiente Sieger in diesem Match.
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