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Atalanta-Profi Doni gesteht Manipulation von Zweitligaspielen
Der frühere Atalanta-Profi Doni hat seinem Geständis nun mehr Einzelheiten folgen lassen: Demnach habe er letzte Saison bei der Verschiebung zweier Zweitligaspiele geholfen.
Von Martin Ernst
Getty Images
Rom. Neue Aussagen zum italienischen Manipulationsskanadal: Cristiano Doni, ehemaliger Kapitän beim Serie-A-Aufsteiger Atalanta Bergamo, hat jetzt öffentlich gestanden, in der vergangenen Saison in die Manipulation von zwei Zweitligaspielen verwickelt gewesen zu sein. Bereits im August 2011 war Doni vom italienischen Verband im Zuge des Wett- und Manipulationsskandals mit einer Berufssperre von dreieinhalb Jahren belegt worden.
Doni, der Wiederholungssünder
In einem Interview, welches das italienische Sportblatt Gazetta dello Sport mit Doni führte, gab er zu, schon vor zwölf Jahren schon einmal in einen solchen Manipulationsfall verwickelt gewesen zu sein: Damals soll es sich um die Pokalpartie zwischen Atalanta und Pistoiese gehandelt haben, die 1:1 ausgegangen war. Der heute 38-Jährige hatte sich dafür bereits vor Gericht verantworten müssen, wurde seinerzeit aber aus Mangel an Beweisen freigesprochen.
Manipulation im Aufstiegskampf
In der vergangenen Saison soll Doni nach eigenen Angaben dann an der Beeinflussung von zwei Begegnungen mitgewirkt haben, um seinem Klub zum Aufstieg zu verhelfen. „Ich war dumm, ich dachte nicht, dass man mich sogar festnehmen würde“, sagte der frühere italienische Nationalspieler, der dafür am 19. Dezember verhaftet wurde und vier Tage in Haft verbracht hatte. Wie er behauptete, sei sein Klub Atalanta aber nicht in die Ereignisse verwickelt gewesen und habe von nichts gewusst. Atalanta ist wegen des Falls mit sechs Punkten Abzug in die Saison gestartet.
„Ich appelliere, nicht meinem Beispiel zu folgen“
Weiterhin gab Doni zu Protokoll, dass Spielmanipulationen aufgrund der niedrigen Gehälter vor allem in der Serie B weit verbreitet sei und gab sich als reuiger Sünder: „Ich appelliere an die Fußballer, nicht meinem Beispiel zu folgen, sondern diejenigen anzuzeigen, die Matches zu manipulieren versuchen“, wird Doni zitiert. Das Geständnis soll Doni vor einer Anklage wegen Beteiligung an einer kriminellen Vereinigung schützen – stattdessen hofft der frühere Profi, lediglich wegen Sportbetrugs belangt werden zu können.
Eure Meinung? Welche Strafen sollte man gegen Manipulationssünder verhängen?
Doni, der Wiederholungssünder
In einem Interview, welches das italienische Sportblatt Gazetta dello Sport mit Doni führte, gab er zu, schon vor zwölf Jahren schon einmal in einen solchen Manipulationsfall verwickelt gewesen zu sein: Damals soll es sich um die Pokalpartie zwischen Atalanta und Pistoiese gehandelt haben, die 1:1 ausgegangen war. Der heute 38-Jährige hatte sich dafür bereits vor Gericht verantworten müssen, wurde seinerzeit aber aus Mangel an Beweisen freigesprochen.
Manipulation im Aufstiegskampf
In der vergangenen Saison soll Doni nach eigenen Angaben dann an der Beeinflussung von zwei Begegnungen mitgewirkt haben, um seinem Klub zum Aufstieg zu verhelfen. „Ich war dumm, ich dachte nicht, dass man mich sogar festnehmen würde“, sagte der frühere italienische Nationalspieler, der dafür am 19. Dezember verhaftet wurde und vier Tage in Haft verbracht hatte. Wie er behauptete, sei sein Klub Atalanta aber nicht in die Ereignisse verwickelt gewesen und habe von nichts gewusst. Atalanta ist wegen des Falls mit sechs Punkten Abzug in die Saison gestartet.
„Ich appelliere, nicht meinem Beispiel zu folgen“
Weiterhin gab Doni zu Protokoll, dass Spielmanipulationen aufgrund der niedrigen Gehälter vor allem in der Serie B weit verbreitet sei und gab sich als reuiger Sünder: „Ich appelliere an die Fußballer, nicht meinem Beispiel zu folgen, sondern diejenigen anzuzeigen, die Matches zu manipulieren versuchen“, wird Doni zitiert. Das Geständnis soll Doni vor einer Anklage wegen Beteiligung an einer kriminellen Vereinigung schützen – stattdessen hofft der frühere Profi, lediglich wegen Sportbetrugs belangt werden zu können.
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