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Thiago Motta frustriert nach Niederlage: „Es gibt nicht viel zu sagen“
Nach der Pleite gegen Udinese und dem erneuten Rückschlag blickte man bei Inter in viele ratlose Gesichter. Vom Titel spricht nun keiner mehr.
Von Christoph Vogel
Mailand. Die 0:1-Heimniederlage von Inter Mailand gegen Udinese Calcio war eine ganz bittere. In einem Spiel mit zwei Platzverweisen und zwei verschossenen Elfmetern waren die Gäste am Ende das siegreiche Team und verpassten den Hausherren um Thiago Motta den nächsten Nackenschlag. Es war die sechste Saisonniederlage der Mannen von Trainer Claudio Ranieri.
Keine Schuldzuweisungen von Motta
Sowohl Giampaolo Pazzini als auch Udineses Antonio Di Natale konnten ihre Strafstöße nicht verwandeln. Laut Motta gibt es nun keine Ausreden mehr für die Mannschaft: „Sowas passiert, aber der verschossene Elfmeter war nicht das Problem. Wir hatten noch 95 andere Minuten um zu treffen“, sagte der italienische Nationalspieler laut der offiziellen Vereinshomepage. „Aber Giampaolo [Pazzini] tut mir Leid, denn er hat alles gegeben.“
„Wir dürfen keine Fehler mehr machen“
Dennoch reichte es nicht mal zu einem Tor, geschweige denn einem Punkt. Inter bleibt mit 14 Punkten aus zwölf Spielen im Niemandsland der Tabelle stecken. Motta fordert Ursachenforschung: „Wir sind die ersten, denen man das ankreiden muss und wir müssen uns ändern. Wir dürfen keine Fehler mehr machen. Es ist nicht leicht eine Erklärung dafür zu finden, für das was passiert ist. Wir müssen zusammenhalten, unsere Köpfe oben behalten und weiterspielen.“
Taten statt Worte sind gefragt
In der Champions League gegen ZSKA Moskau und in der Liga gegen Florenz warten nun weitere zwei Heimspiele auf Inter. Wiedergutmachung ist angesagt, sodass Motta Taten statt Worte sprechen lassen will: „Es gibt nicht viel zu sagen, reden bringt dich nirgendwohin. Wir müssen das Reden auf dem Platz machen. Jetzt brauchen wir umso mehr die Unterstützung der Fans.“
Eure Meinung: Fängt sich Inter in dieser Saison noch einmal oder finden die europäischen Wettbewerbe 2012/13 ohne die „Nerazzurri“ statt?
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