Italien diskutiert: Die erneuten Schmähgesänge gegen Mario Balotelli
Und wieder ist eine spannende Woche ins Land gezogen. Sieben Tage, in denen es hoch herging in den höchsten Spielklassen der Liga, in den Wettbewerben rund um den Fußball-Globus. So manche Äußerungen, Fehltritte, Platzverweise oder geniale Tore schlugen hohe Wellen. Abseits, oder nicht? Platzverweis, oder Schwalbe? „Trainer raus!“ oder Rückendeckung für den Coach? Italien diskutiert! Dieses Mal: Wie sind die Beleidigungen gegen Mario Balotelli in den Griff zu bekommen?
Durchsagen des Stadionsprechers helfen nicht
Unter anderem sangen die Turiner „Fans“: „Se saltelli, muore Balotelli (Wenn Ihr hüpft, stirbt Balotelli).“ Nach den neuesten Regeln des italienischen Fußballverbands (FIGC) hätte Schiedsrichter Christian Brighi das Spiel deswegen abbrechen können, doch er Unparteiische ließ weiterspielen. Der Stadionsprecher versuchte vermehrt, die Gesänge zu unterbinden, allerdings ohne Erfolg.
„Das ist doch sinnlos“
Juves Mittelfeldspieler Momo Sissoko verstand die Schmährufe nicht. „Es ist doch sinnlos, einen Spieler oder eine Mannschaft, die gar nicht auf dem Feld steht, zu beleidigen“, sagte Sissoko bei Sky Sport Italia. Und sein Trainer Ciro Ferrara meinte: „Ich bin gegen jede Art von Beleidigungen. Völlig egal ob es gegen Balotelli oder einen anderen farbigen Spieler geht, was das angeht liegt unsere Kultur völlig falsch. Ich fürchte, dass es noch ein harter Kampf [gegen den Rassismus] wird.“
Eure Meinung: Wie kann man diese Vorfälle unterbinden? Welche Strafen sollte es geben?
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