Grosso-Tor gegen Udinese hält Juventus im Rennen um den „Scudetto“

Ein frühes Tor von Fabio Grosso in der zweiten Halbzeit reichte Juve gegen Udinese, um den Abstand von fünf Punkten zu Inter aufrecht zu erhalten.

Fabio Grosso - Juventus (Getty Images)
(fd) Turin. Juventus Turin startete gut in die Partie gegen Udinese Calcio und setzte nach einer Minute gleich ein erstes Signal mit einem Diego-Solo, dass der Brasilianer allerdings nur mit einem Schuss ans Außennetz vollenden konnte. Derselbe Ex-Werderaner stellte den slowenischen Nationalkeeper Samir Handanovic nur eine Szene später erneut auf die Probe, diesmal aus der Distanz (5.), doch Cristian Zapata konnte gerade noch vor Amauri klären.

Sloweniens Nummer 1 Handanovic alle Hände voll zu tun

Nach einer Camoranesi-Flanke, die Sebastian Giovinco am zweiten Pfosten fand, (12.) wurde es zunächst ruhig im Stadio Olimpico. Ein abgeblockter Camoranesi-Schuss nach einer halben Stunde war die einzig nennenswerte Szene im weiteren Verlauf der ersten halben Stunde. Nachdem Handanovic ein weiteres Mal gegen Amauri seine Klasse unter Beweis stellen musste (38.), konnte Udinese für einen Augenblick jubeln, doch D’Agostinos Schuss, der von Isla ins Tor abgefälscht wurde, erkannte der Schiedsrichter wegen Abseits ab.

Grosso bricht den Bann

Direkt nach dem Seitenwechsel gelang es den Turinern dann endlich den Bann zu brechen und die Führung zu erzielen (51.): Christian Poulsen schickte Jose Caceres mit einem Steilpass, der wiederum schön zurücklegen konnte auf Fabio Grosso, der nur noch einschieben musste.

Udinese stellt sich beinahe selbst ein Bein

Der Treffer gab der „alten Dame“ Aufwind, die unter anderem mit einer schönen Kombination zwischen Diego und Alessando Del Piero (64.) nachsetzen, dessen Nachschussgelegenheit Mohamed Sissoko nur knapp über den Querbalken platzierte. Außer einer Möglichkeit von Flores, die Buffon zu einer Fußparade zwang, hatten die Gäste Juve nichts entgegenzusetzen. Im Gegenteil: Fast wäre es der eigene Dusan Basta gewesen, der eine Diel Piero-Ecke zum 2:0 ins eigene Gehäuse geköpft hätte (77.) und Fabio Cannavaro elfmeterwürdig im Sechzehner zu Boden riss (82.).

Brenzlige Nachspielzeit

In der Nachspielzeit wurde es allerdings doch noch einmal brenzlig für Juventus, als Zapata Buffon zu einer erneuten Fußabwehr zwang (93.) und Corradi von Chiellini ebenfalls im Strafraum zu Fall gebracht wurde, doch am Ende bleib es beim verdienten 1:0-Erfolg der Hausherren über Udinese.

Was meint ihr: Ein verdienter Sieg für Juve? Kann die „alte Dame“ sich noch einmal an Inter heranschleichen?

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