Italiens Kopf der Woche: Giampaolo Pazzini
Der Stürmer der Squadra Azzurra erzielte gegen die Niederlande ein Tor mit der Hand. Da Pazzini das aber dem Schiri meldete, ging das Spiel trotzdem torlos 0:0 aus.
(cv) Pescara. Ende der zweiten Hälfte bejubelten die italienischen Fans in Pescara doch noch einen Treffer: Giampaolo Pazzini hatte soeben ins Netz getroffen, doch wenig später pfiff der Schiri und entschied auf Freistoß. Der 25-jährige hatte das Tor mit der Hand erzielt und sich daraufhin selbst „gestellt“.
Tor! Oder doch keins?!
Der Stürmer von Sampdoria Genua kam erst in der 77. Minute für Gilardino. Cannavaro hatte am langen Pfosten stehend in die Mitte geköpft, wo der 25-jährige den Ball mit dem Arm ins Tor beförderte. Hollands Spieler protestierten prompt und tatsächlich: Schiri Circhetta revidierte seine Entscheidung und gab den Gästen den Freistoß. Italiens Trainer Lippi schilderte die Szene nachher wie folgt: „Pazzini erzählte mir, dass er das Tor mit der Hand erzielt hatte und ich sagte ihm, er solle zum Schiesdrichter gehen. Das tat er und das war der richtige Weg.“
Torjäger in Topform
Genuas Nummer 10 ist in der Liga mehr als treffsicher und erzielte schon sieben Tore in zwölf Partien. Eine Topquote, die ihn auch in die Nationalelf beförderte. Auch dort traf Pazzini schon beim Debüt in Montenegro – ebenfalls nach einer Einwechslung. Gegen Irland lief es dagegen komplett daneben, denn schon nach drei Minuten sah der Stürmer die rote Karte. Das Freundschaftsspiel gegen die Niederlande war also erst sein dritter Einsatz im Nationalteam und fast der zweite Treffer. Aber seien wir ehrlich: Treffer mit der Hand hat ein Pazzini in dieser Form sicher nicht nötig.
Eure Meinung: Wäre es bei Pazzini an der Zeit für einen Einsatz in Italiens Startelf?
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