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Spielbericht Serie A: Inter Mailand – AS Rom
Zur Halbzeit konnte sich der AS Rom noch über die Führung freuen, doch nach dem Seitenwechsel stellte Mourinho das System um und holte so zumindest noch ein Unentschieden.
(cv) Mailand. In einem nicht immer hochklassigen Spiel teilten sich Inter Mailand und der AS Rom am Ende mit 1:1 (0:1) die Punkte. Samuel Eto'o egalisierte kurz nach der Pause die Führung durch Mirko Vucinic, der die Roma in Halbzeit eins in Führung gebracht hatte. Inter verpasste es damit, den rekordverdächtigen Saisonstart weiter auszubauen.
Roma kommt gut es den Startlöchern
Beide Teams begegneten sich im identischen 4-4-2-System: Mourinho vertraute auf Eto'o und Milito im Angriff, während Ranieri bei der Roma Vucinic und Menez den Vorzug gab, da Kapitän Totti nicht im Aufgebot stand. Sneijder, Held aus der Champions League gegen Kiew, und Balotelli mussten beim Meister zunächst von der Bank aus zuschauen. Und die Gäste waren direkt drin in der Partie: Mirko Vucinic lief frei auf das Tor der Nerazzurri zu, doch der Stürmer vertändelte die gute Situation und ließ sich von Lucio den Ball abjagen (4.). Inter hatte in der Folge mehr Ballbesitz und die Roma lauerte auf Konter. Hatte er zuvor noch die Riesenchance vergeben, machte es Vucinic nach weniger als einer Viertelstunde deutlich besser: Motta schlug von rechts einen langen Ball in den Sechszehner und der 26-jährige Montenegriner setzte sich dieses Mal gegen Lucio durch zum 0:1 für die Roma (13.).
Umstellung auf 4-3-3 bringt den Ausgleich
Inter fehlte die Kreativität im Angriffspiel, um die gut gesattelte Abwehr der Roma in Bedrängnis zu bringen. Nach einem Zusammenprall mit Vieira musste Daniele De Rossi verletzt vom Platz, für ihn kam Faty, der ja 2007 ein halbes Jahr für Leverkusen spielte (33.). Mailand fiel nicht viel ein und die Roma hatte wenig Mühe, die Führung in die Pause zu bringen. Mourinho reagierte und brachte Balotelli und Sneijder. Die Maßnahme zahlte sich prompt aus: Rom bekam den Ball nicht richtig weg und Thiago Motta bediente Eto'o. Der Kameruner ließ sich die Chance nicht nehmen und traf zum 1:1 (49.).
Spiel tingelt dem Ende entgegen
Aber ein richtiger Befreiungsschlag war der Treffer nicht, denn Rom hielt weiter kräftig dagegen und kam durch Riise sogar zu einer weiteren guten Chance per Distanzschuss (55.). Lange passierte dann wenig, sodass mit Cambiasso und Okaka zwei neue Kräfte das Feld betraten. Die Roma erarbeitete sich nach rund 70 Minuten ein Übergewicht und war optisch überlegen, ohne jedoch dabei gute Gelegenheiten herausspielen zu können. Das Spiel plätscherte nur noch so dahin und es sah sehr nach einem Unentschieden aus. Dann aber weckte Faty die Fans noch einmal auf, als er gut von Motta in Szene gesetzt wurde und dann an Julio Cesar scheiterte (80.). Doch auch nach drei Minuten Nachspielzeit hatte das Unentschieden Bestand, sodass sich Inter und die Roma friedlich die Punkte teilten.
Eure Meinung: Wem bringt das Unentschieden mehr – Inter oder Rom?
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