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Italien diskutiert: Wie geht's weiter bei der Roma?
Und wieder ist eine spannende Woche ins Land gezogen. Sieben Tage, in denen es hoch herging in den höchsten Spielklassen der Liga, in den Wettbewerben rund um den Fußball-Globus. So manche Äußerungen, Fehltritte, Platzverweise oder geniale Tore schlugen hohe Wellen. Abseits, oder nicht? Platzverweis, oder Schwalbe? „Trainer raus!“ oder Rückendeckung für den Coach? Italien diskutiert! Dieses Mal: Wie geht's weiter bei der Roma?
(en) Rom. Eines wollte der AS Rom zur neuen Saison unbedingt vermeiden: Einen Fehlstart in die Serie A wie im Vorjahr, als sich die „Giallorossi“ zwischenzeitlich sogar in unmittelbarer Nähe zu den Abstiegsrängen wiederfanden.
Zwei Spiele, zwei Niederlagen
Doch Pustekuchen: Mit zwei Niederlagen in den beiden ersten Spielen geriet der Start erneut gründlich daneben. Sicherlich, mit den Partien gegen CFC Genua (2:3) und insbesondere Juventus Turin (1:3) erwischte die Roma alles andere als leichte Auftaktgegner. Doch für die Ansprüche des Klubs, seit 2004 vier Mal Vize-Meister (die nachträgliche Aufwertung von Tabellenplatz fünf im Jahr des Manipulations-Skandals in der Serie A 2006 mit eingerechnet), ist dies kein Argument. Zumal sich die Hauptstädter nun auf dem wenig schmeichelhaften letzten Tabellenplatz wiederfinden.
Zurückhaltung auf Transfermarkt
So erklärte Trainer Luciano Spalletti bereits nach dem zweiten Spieltag seinen Rücktritt, nachdem er dem Team um Leitfigur Francesco Totti seit vier Jahren vorstand - im schnelllebigen Trainergeschäft ein durchaus beachtlicher Zeitraum. Zwei Pokalsiege und drei zweite Plätze sind Zeugnis der erfolgreichen Arbeit des 50-Jährigen. Die Crux: Dem nach Medienberichten verschuldeten Klub sind die Hände gebunden, da er sich nicht gleichermaßen wie die Konkurrenz auf dem Transfermarkt verstärken konnte. Abgänge wie der von Mittelfeldspieler und Eigengewächs Alberto Aquilani (zum FC Liverpool) wurden nicht gleichwertig kompensiert, eine laut Corriere dello Sport geplante Ausleihe von Real Madrids Stürmerstar Ruud van Nistelrooy scheiterte.
Übernimmt Ranieri?
Schon seit geraumer Zeit steht der Klub zum Verkauf, doch noch hat die Inhaberfamilie Sensi keinen Abnehmer für den dreifachen italienischen Meister (zuletzt 2001) finden können. Von dem als neuen Trainer gehandelten Claudio Ranieri (bis zum Frühjahr bei Juventus Turin tätig) sind daher keine Wunderdinge zu erwarten, sind doch auch seine Handlungsspielräume in Sachen Personalplanung begrenzt. Auch deshalb, weil der Transfermarkt seit Montagnacht vorerst seine Tore geschlossen hat. In der vergangenen Spielzeit gelang dem Team nach einer Aufholjagd noch die Qualifikation für die UEFA Europa League. Und diese Saison? Quo vadis, Roma?
Eure Meinung: Was traut Ihr der Roma in dieser Saison zu?
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