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Inter Mailand: Gewinner und Verlierer
Siege und Niederlagen liegen im Fußball oft sehr nah beieinander. Was am Ende aber zählt ist der gesamte Saisonverlauf, aus dem sich in jedem Club Sieger und Verlierer herauskristallisieren. Wer also waren die Erfolgsgaranten? Wer lieferte schwache Leistungen ab? Und wer erhält eine zweite Chance?
Von Falko BLÖDING
Mailand. Souverän brachte Inter Mailand den vierten Titel in Folge unter Dach und Fach. Der Erfolg hatte viele Väter: Trainer José Mourinho konnte sich auf seine Leistungsträger wie Javier Zanetti und Esteban Cambiasso verlassen, dazu kamen frische Talente wie Mario Balotelli und Davide Santon. Allerdings erfüllten einige Akteure die Erwartungen überhaupt nicht.
DIE GEWINNER
Julio César: Der brasilianische Schlussmann etablierte sich in dieser Spielzeit endgültig als einer der besten Keeper in Europa. César hielt konstant gut und rettete dem Titelverteidiger einige Punkte. Im Champions League-Achtelfinal-Hinspiel gegen Manchester lieferte er eine überragende Partie.
Davide Santon: Das Eigengewächs zählt zu den Entdeckungen der Serie A-Saison. Zunächst auf der linken Seite, später auf Rechts erkämpfte sich der 18-Jährige Außenverteidiger einen Stammplatz. Mourinho hält viel von ihm und Marcello Lippi machte Santon sogar zum Nationalspieler.
Zlatan Ibrahimovic: Ibrahimovic wurde völlig zu Recht zu „Italiens Fußballer des Jahres“ gewählt. Mit 25 Toren wurde er Torschützenkönig, weitere acht Treffer bereitete er vor. Der Schwede war die zentrale Figur in Inters Offensivspiel. Seine Tore waren fast ausnahmslos eine Augenweide.
DIE VERLIERER
Amantino Mancini: Der Brasilianer wechselte für 13 Millionen € von der Roma nach Mailand. Er blieb vieles schuldig und spielte nur einmal in der Liga über 90 Minuten (kein Saisontor). Nachdem sich José Mourinho auf ein 4-4-2 festgelegt hatte, blieb für den 28-Jährigen Linksaußen nur die Ersatzbank.
Ricardo Quaresma: Siehe Mancini! Quaresma konnte die, in ihn gesetzten, Erwartungen zu keinem Zeitpunkt erfüllen. Knapp 25 Millionen € überwies Inter für ihn an den FC Porto, heraus kamen 13 Einsätze mit einem mageren Saisontor. Im Winter wurde er zum FC Chelsea verliehen.
Victor Obinna: Der nigerianische Nationalspieler kam nach einer überzeugenden Saison bei Chievo Verona ablösefrei zum Meister. Über den Status eines Ergänzungsspielers kam er nie hinaus. Der Offensiv-Allrounder offenbarte technische Mängel und brachte es lediglich auf neun Einsätze.
DIE ZWEITE CHANCE
Maxwell: Der Brasilianer wurde in der abgelaufenen Spielzeit ein ums andere Mal von Verletzungen geplagt. Seinen Stammplatz als Linksverteidiger verlor der ehemalige Ajax-Spieler, dafür durfte er desöfteren im Mittelfeld ran. Bleibt er frei von Blessuren, ist er wieder ein Kandidat für die Startformation.
Zeugnis: Die Saison von Inter Mailand
Der Transfermarkt von Inter Mailand
Sommerpause: Das passiert in Europa
Eure Meinung: Wer waren Eure Gewinner und Verlierer bei Inter Mailand?
Mailand. Souverän brachte Inter Mailand den vierten Titel in Folge unter Dach und Fach. Der Erfolg hatte viele Väter: Trainer José Mourinho konnte sich auf seine Leistungsträger wie Javier Zanetti und Esteban Cambiasso verlassen, dazu kamen frische Talente wie Mario Balotelli und Davide Santon. Allerdings erfüllten einige Akteure die Erwartungen überhaupt nicht.
DIE GEWINNER
Julio César: Der brasilianische Schlussmann etablierte sich in dieser Spielzeit endgültig als einer der besten Keeper in Europa. César hielt konstant gut und rettete dem Titelverteidiger einige Punkte. Im Champions League-Achtelfinal-Hinspiel gegen Manchester lieferte er eine überragende Partie.
Davide Santon: Das Eigengewächs zählt zu den Entdeckungen der Serie A-Saison. Zunächst auf der linken Seite, später auf Rechts erkämpfte sich der 18-Jährige Außenverteidiger einen Stammplatz. Mourinho hält viel von ihm und Marcello Lippi machte Santon sogar zum Nationalspieler.
Zlatan Ibrahimovic: Ibrahimovic wurde völlig zu Recht zu „Italiens Fußballer des Jahres“ gewählt. Mit 25 Toren wurde er Torschützenkönig, weitere acht Treffer bereitete er vor. Der Schwede war die zentrale Figur in Inters Offensivspiel. Seine Tore waren fast ausnahmslos eine Augenweide.
DIE VERLIERER
Amantino Mancini: Der Brasilianer wechselte für 13 Millionen € von der Roma nach Mailand. Er blieb vieles schuldig und spielte nur einmal in der Liga über 90 Minuten (kein Saisontor). Nachdem sich José Mourinho auf ein 4-4-2 festgelegt hatte, blieb für den 28-Jährigen Linksaußen nur die Ersatzbank.
Ricardo Quaresma: Siehe Mancini! Quaresma konnte die, in ihn gesetzten, Erwartungen zu keinem Zeitpunkt erfüllen. Knapp 25 Millionen € überwies Inter für ihn an den FC Porto, heraus kamen 13 Einsätze mit einem mageren Saisontor. Im Winter wurde er zum FC Chelsea verliehen.
Victor Obinna: Der nigerianische Nationalspieler kam nach einer überzeugenden Saison bei Chievo Verona ablösefrei zum Meister. Über den Status eines Ergänzungsspielers kam er nie hinaus. Der Offensiv-Allrounder offenbarte technische Mängel und brachte es lediglich auf neun Einsätze.
DIE ZWEITE CHANCE
Maxwell: Der Brasilianer wurde in der abgelaufenen Spielzeit ein ums andere Mal von Verletzungen geplagt. Seinen Stammplatz als Linksverteidiger verlor der ehemalige Ajax-Spieler, dafür durfte er desöfteren im Mittelfeld ran. Bleibt er frei von Blessuren, ist er wieder ein Kandidat für die Startformation.
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