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Milan will auf den Zug des Stadtrivalen Inter Mailand aufspringen und sucht nach einem Investor. Der Traditionsklub hinkt in Italien hinterher ...

Mailand. Der ehemalige italienische Ministerpräsident Silvio Berlusconi, Eigner des kriselnden Fußball-Erstligisten AC Mailand, hat über die hohen Kosten seines Vereins geklagt. "Mit dem AC Mailand verliere ich jährlich 50 Millionen Euro", sagte Berlusconi der italienischen Sportzeitung Gazzetta dello Sport am Donnerstag: "Ich würde mich gerne persönlich um den Klub kümmern, das braucht er."

Bereits seit Wochen kursieren Gerüchte, nach denen sich Berlusconi nach einem finanzkräftigen ausländischen Investor umschaut. Der 77-Jährige, der sich nach seiner rechtskräftigen Verurteilung wegen Steuerbetrugs immer weniger persönlich um den Verein kümmern kann, sucht nach einem Partner, der dem Klub eine solide Zukunft sichern und in neue Spieler investieren kann.

Als ein möglicher Kandidat wurde zuletzt Scheich Mohammed bin Rashid al-Maktoum gehandelt. Mit dem Herrscher des Emirats Dubai hatte Berlusconi bereits im vergangenen Jahr Verhandlungen geführt, die aber ohne Resultat geblieben waren.

Auch sportlich läuft es für die Lombarden derzeit nicht rund. In der Champions League scheiterte Mailand bereits im Achtelfinale an Atlético Madrid, in der Serie A hinkt der 18-malige Meister als Tabellenzwölfter seinen eigenen hohen Ansprüchen weit hinterher.

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