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Am 14. April 2012 starb Piermario Morosini an einer Herzattacke. Mit erste 25 Jahren. Nun ermittelt die Staatsanwaltschaft wegen fahrlässiger Tötung.

Pescara. Im Zusammenhang mit dem Tod des italienischen Fußball-Profis Piermario Morosini im April 2012 müssen sich drei Ärzte vor Gericht verantworten. Dies beschloss am Dienstag ein Untersuchungsrichter in der norditalienischen Adria-Stadt, der einen dementsprechenden Antrag der Staatsanwaltschaft angenommen hat. Der Prozess beginnt am 1. Dezember 2014 in Pescara.

Dem Ärzte-Trio, das den Serie-B-Spieler nach dessen Herzattacke am 14. April 2012 im Meisterschaftsspiel gegen Pescara behandelt hatte, wird fahrlässige Tötung vorgeworfen. Sie sollen keinen Defibrillator eingesetzt haben, der Morosini vermutlich das Leben hätte retten können.

Eine Herzmuskelerkrankung hatte zum Tod des Profis geführt, dies hatte die Obduktion ergeben.

Der 25-Jährige vom AS Livorno war im Meisterschaftsspiel gegen Pescara auf dem Platz zusammengebrochen und kurz darauf verstorben. Sein Fall hatte in Italien für Aufsehen gesorgt und Fragen über die Effizienz der medizinischen Behandlungen bei Vorfällen auf dem Spielfeld aufgeworfen.

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