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Weitgehend zufrieden waren die italienischen Medien mit dem Auftritt der Azzurri gegen die deutsche Nationalmannschaft am Freitagabend in Mailand.

Mailand. Durch das 1:1 hält die Nimbus der Unbesiegbarkeit des viermaligen WM-Champions gegen den WM-Dritten. "Deutschland besiegt uns nie! Gegen uns schafft die deutsche Nationalmannschaft seit 18 Jahren keinen Erfolg, die Azzurri sind für die Deutschen unbesiegbar", schrieb die Gazzetta dello Sport. - Die italienischen Pressestimmen im Überblick:

Gazzetta dello Sport: "Deutschland besiegt uns nie! Gegen uns schafft die deutsche Nationalmannschaft seit 18 Jahren keinen Erfolg, die Azzurri sind für die Deutschen unbesiegbar. Die Deutschen zeigen, dass Guardiolas Einfluss wirkt, sie sind unberechenbarer als bisher geworden."

"Viel Glück beschert Italien ein 1:1"

Corriere dello Sport: "Italien stöhnt, schafft jedoch ein Remis gegen das mächtige Deutschland. Beim Halbfinale der EM 2012 in Warschau hatte Italien Deutschland mit einer Überlegenheit überrascht, mit der unsere Gegner nicht gerechnet hatten. In Mailand haben die Deutschen die Azzurri überrascht. Zum Glück hat Löws Truppe nur eine halbe Stunde lang das Spielfeld beherrscht, eine halbe Stunde, in dem Italien die Regie verloren hat."

La Stampa: "Von Italien ist in San Siro wenig zu sehen. Den Deutschen gelingt es aber nicht, das seit 18 Jahren bestehende Tabu der Unbesiegbarkeit der Italiener zu brechen, sie sind in San Siro jedoch diesem Ziel näher gerückt. Die Azzurri, die nicht mit dem Balotelli des europäischen Halbfinales von Warschau rechnen konnten, hatten Glück auf ihrer Seite. Der italienische Sturm enttäuscht, blamabel sind auch die italienischen Pfiffe beim Ertönen der deutschen Nationalhymne und Thiago Motta, der die rote Karte wegen seines Angriffs auf Kroos verdient hätte. In der gesamten ersten Halbzeit war Deutschland überlegen."

La Repubblica: "Viel Glück beschert Italien ein 1:1, doch Deutschland flößt Angst ein. Fest steht, dass die Azzurri für die WM noch nicht reif sind. Vor allem der Sturm ist zu stark von den unberechenbaren Leistungen Balotellis abhängig. Deutschland verfügt über eine Generation von Fußballern, die technischer als bisher ist und zur taktischen Domäne tendiert, was der europäischen Hegemonie Bayern Münchens zu verdanken ist, die Guardiola noch mehr verfeinert hat. Die Azzurri haben jedoch den Verdienst, vor der deutschen Überlegenheit nicht kapituliert zu haben."

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