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Der französische Nationaltrainer, früher selbst als Spieler und auch als Trainer bei den Italienern aktiv, machte im Team der Bianconeri eine Schwachstelle aus: den Sturm.

Paris. Didier Deschamps bemängelte das Fehlen eines Topstürmers im Kader von Juventus Turin. Ein solcher mache auf dem Weg zu einem möglichen Champions-League-Triumph den Unterschied.

Juves Stürmer mit Luft nach oben

„Alle großen Teams brauchen einen Top-Stürmer, wenn sie in Europa bestehen wollen“, sagte der ehemalige Juventus-Profi gegenüber Tuttosport. „Mein Juventus hatte Angreifer wie Vialli oder Del Piero. Stürmer wie Vieri und Inzaghi trafen aber auch sehr häufig“, erinnerte sich Deschamps.

Zudem verwies der 44-Jährige auf die Angriffsreihen anderer europäischer Topklubs: „Manchester United hat momentan van Persie, Real Madrid hat Cristiano Ronaldo und Bayern München hat Gomez und Mandzukic. So sieht es bei den großen Teams aus.“

Mit Ausnahme von Gomez haben die von Deschamps genannten Angreifer in dieser Saison wettbewerbsübergreifend mindestens 19 Tore erzielt. Juventus' erfolgreichste Schützen sind Sebastian Giovinco und Fabio Quagliarella, die wettbewerbsübergreifend beide auf jeweils elf Tore kommen. Alessandro Matri gelangen sogar nur acht Treffer in 28 Partien – genauso viele wie Gomez in 18 Spielen.

Llorente als Lösung

„Wenn die Mannschaft Probleme hat, können sie den Unterschied machen und ein torloses Unentschieden in einen 1:0-Erfolg verwandeln“, sagte der Franzose über die Bedeutung von Topstürmern.

In Turin ist man sich dessen selbst bewusst und hat sich deshalb für den Sommer die Dienste des Spaniers Fernando Llorente gesichert. Der spanische Nationalspieler wechselt im Sommer ablösefrei von Athletic Bilbao zum italienischen Meister.


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