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Gennaro Gattuso ist sich sicher: Italien hat kein Rassismus-Problem! Er hält die aktuellen Diskussionen um die Verhaltensweisen einiger Zuschauer in den Stadien für übertrieben.

Mailand. Der Champions-League-Sieger und ehemalige italienische Nationalspieler Gennaro Gattuso beschreibt Italien bei Sky Sport 24 als ein generell nicht fremdenfeindliches Land. Die Anfeindungen gegen Kevin-Prince Boateng beim Testspiel gegen Pro Patria seien bloß das Werk weniger junge Männer.

„Italien hat kein Problem mit Rassismus“

Gattuso hält die aktuellen Medienberichte über das Rassismusproblem in italienischen Stadien für übertrieben. Der frühere Spieler von AC Mailand sieht die Fremdenfeindlichkeit  nicht so weit verbreitet  wie in den Medien dargestellt: „Italien ist kein rassistisches Land. Der Vorfall beim Spiel Mailand gegen Pro Patria war bloß das Werk einer handvoll  junger Männer. Ich kenne Busto Arsizio [Heimatort von Pro Patria], dort leben viele Ausländer.“

Gattuso erinnert auch an rassistische Vorfälle in anderen Ländern: „Ich erinnere mich zum Beispiel daran, dass in Russland Bananen auf Roberto Carlos geworfen wurden. Ich denke nicht, dass Rassismus in Italien sehr verbreitet ist.“

„Balotelli könnte nach Mailand zurückkehren“

Derzeit spielt Gattuso in der Schweiz beim FC Sion. Der 35-Jährige beobachtet den italienischen Fußball jedoch genau und könnte sich eine Rückkehr von Mario Balotelli zu seinem Ex-Klub AC Mailand gut vorstellen, auch wenn Präsident Silvio Berlusconi den Stürmer von Manchester City als „schwarzes Schaf“ bezeichnet hatte. „Mario ist ein großartiger Spieler, der sich gut bei Milan machen könnte. Er sollte auch seinen Streit mit Roberto Mancini beilegen – die beiden müssen erwachsen werden und ihre Differenzen ausräumen“, so Gattuso.


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