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Das Testspiel zwischen dem AC Mailand und dem Viertligisten Pro Patria wurde wegen rassistischen Beleidigungen abgebrochen.

Busto Arsizio. Das Testspiel zwischen dem italienischen Viertligisten Pro Patria und dem AC Mailand wurde von einem Rassismusvorfall überschattet. Zuschauer beleidigten die dunkelhäutigen Milan-Profis. Das Spiel wurde daraufhin abgesagt.

Boateng geht vom Feld

26 Minuten waren in der lombardischen Stadt gespielt, als Milan-Profi Kevin-Prince Boateng genug von den rassistischen Rufen und Gesängen hatte und den Ball aus dem Spiel heraus ins Publikum drosch. Danach zog der Ghanaer sein Trikot aus und verschwand in der Umkleidekabine. Milan-Kapitän Massimo Ambrosini winkte dann auch den Rest des Teams vom Spielfeld.

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 Auch Boatengs Teamkollegen M'Baye Niang, Urby Emanuelson und Sulley Muntari hatten sich rassistischen Beschimpfungen ausgesetzt gesehen

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SO GEHT'S WEITER:
Milans anstehende Aufgaben
06.01. AC Siena (H)
09.01. Juventus Turin (A)
13.01. Sampdoria (A)
20.01. FC Bologna (H)
27.01. Atalanta Bergamo (A)
03.02. Udinese Calcio (H)

Allegri traurig, Gandini stolz

Wenig später entschied der Schiedsrichter, das Spiel abzubrechen. „Wir sind enttäuscht und traurig über das, was passiert ist“, sagte Milan-Coach Massimiliano Allegri nach dem Vorfall. Milans sportlicher Direktor Umberto Gandini twitterte: „Ich bin sehr stolz auf die Spieler, die heute entschieden haben, das Spielfeld zu verlassen, weil ein paar wenige Idioten solche rassistischen Beschimpfungen losgelassen haben. Kein Rassismus, keine Dummheiten!“

Unterstützung vom Bruder

Auch Kevin-Price Boateng äußerte sich im Anschluss des Vorfalls über seinen Twitter-Account: „Schade, dass solche Dinge immer noch passieren!“ Auch sein Bruder Jerome Boateng vom FC Bayern München meldete sich nur wenige Zeit später über seinen Account: „Ich bin stolz auf meinen Bruder! Stark gemacht, Bro!“

Wortmeldungen aus ganz Europa

Überhaupt ließen sich viele Fußballer aus ganz Europa zu einem kurzen Statement - zumeist über Twitter - hinreißen und zeigten somit deutlich, dass Rassismus nichts im Fußball zu verloren hat. Nuri Sahin („@KPBofficial: Stolz auf dich, Bro!“) äußerte sich genau so wie Patrick Vieira: „Es war mutig von Kevin-Prince Boateng, so zu reagieren. Wr müssen aufstehen und zusammenhalten. Gut gemacht!“


 

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