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Er gilt als aggressiver Spieler, der es zuweilen mit den Emotionen etwas übertreibt. Nun bestraft ihn Nationaltrainer Prandelli für eine Tätlichkeit im römischen Derby.

Rom. Nach einem Platzverweis im römischen Derby zwischen dem AS Rom und Lazio Rom ist der italienische Nationalspieler Daniele De Rossi aus dem Kader der italienischen Nationalmannschaft von Auswahltrainer Cesare Prandelli gestrichen worden. Am kommenden Mittwoch wird er nicht für Italien spielen, weil er nach einem Faustschlag gegen Lazio-Spieler Stefano Mauri vom Platz gestellt worden ist.

Emotionales Derby

Die 2:3-Niederlage des AS Rom im Samstagabendspiel gegen den Stadtrivalen Lazio Rom war extrem schmerzhaft für die Roma. Noch schmerzhafter jedoch gestaltete sich der Platzverweis wegen einer Tätlichkeit für AS-Rom-Kicker Daniele De Rossi, der nach einem Faustschlag gegen Lazios Mauri in der Nachspielzeit der ersten Hälfte vom Feld gestellt wurde.

Verhältnis zu Vereinstrainer Zeman angespannt

Der zentrale Mittelfeldspieler konnte seine Emotionen in diesem leidenschaftlichen Derby nicht unter Kontrolle bringen und erwies für sein Team einen „Bärendienst.“ Das ohnehin schon angespannte Verhältnis zwischen dem 28-Jährigen und seinem Trainer Zdenek Zeman ist durch diese Aktion noch weiter belastet worden.

Florenzi profitiert von De Rossi-Ausraster

Auch Nationaltrainer Prandelli hat nun Konsequenzen gezogen. Als Grund dafür nannte er, dass er zukünftig keine gewalttätigen Spieler mehr berücksichtigen möchte. Schon häufiger hat Prandelli dies in die Praxis umgesetzt. Für De Rossi könnte Florenz-Spieler Alessandro Florenzi zu seinem Länderspieldebüt kommen.

Schon seit 2002 hält der langjährige Leistungsträger und Publikumsliebling De Rossi der Roma die Treue und hat in 285 Begegnungen 33 Treffer erzielen können. Erst im Februar hat er einen Fünfjahreskontrakt unterschrieben.

Verkauf von De Rossi ist keine Notwendigkeit

Trotz des langfristigen Vertrags gab es zuletzt jedoch immer wieder interessierte Vereine aus ganz Europa. Für AS Rom-Geschäftsführer Franco Baldini ist ein möglicher Wechsel jedoch kein Thema, wie er dem italienischen Fernsehsender Sky Italia verraten hat: „Ich habe immer gesagt, dass es keine Notwendigkeit gibt Daniele zu verkaufen und wir wollen ihn nicht verkaufen.“ Eine Bestrafung wird auch durch den Verein für De Rossi erfolgen, wie er bestätigen kann:  „Die Position des Klubs ist klar, Spieler können bestraft werden, basierend darauf, wie lange sie gesperrt werden.“

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