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Der Italiener ist von der UEFA zu einer satten Geldstrafe aufgrund seiner Äußerungen über Homosexuelle verurteilt worden - entschuldigt hatte sich der Star bereits öffentlich.

Nyon/Mailand. Der europäische Fußballverband UEFA verurteilte am Freitag den italienischen Nationalspieler Antonio Cassano zu einer Geldstrafe von 15.000 Euro. Damit bestraft der Verband den Stürmer des AC Mailand für seine schwulenfeindlichen Aussagen auf der Pressekonferenz während der Europameisterschaft in Polen und der Ukraine.

Eklat auf der PK

Mit dieser Entscheidung reagiert die UEFA auf die Äußerungen, die Cassano auf einer Pressekonferenz am 12. Juni im italienischen Quartier getätigt hatte. Der Angreifer wurde von einem Journalisten auf Gerüchte angesprochen, dass es homosexuelle Spieler in der „Squadra Azzurra“ gäbe. Worauf sich der frühere Real-Akteur sich erst verwundert zeigte und dann sagte: „Ich hoffe, dass es bei uns im Team keine Schwulen gibt.“

Im Anschluss daran sagte er zum Übersetzer: „Das werden Sie aber nicht übersetzen, oder?“ Ob er da schon wusste, dass diese Entgleisung weiterreichende Konsequenzen haben wird?

Entschuldigung

Welche Reichweite seine Bemerkung in den Medien und der Öffentlichkeit hatte, merkte Cassano an dem Echo, welches folgte. Sogar sein Ausschluss aus dem Turnier wurde gefordert. Daher dauerte es auch nicht lange, bis es zu einer öffentlichen Entschuldigung des 29-Jährige kam. „Ich bedauere sehr, dass meine Kommentare solche Kontroversen und Proteste ausgelöst haben. Ich möchte niemanden beleidigen, und ich möchte auf keinen Fall die sexuelle Freiheit der einzelnen Person zur Diskussion stellen.“

Der Stürmer kann binnen drei Tagen Einspruch gegen das Urteil der UEFA einlegen.


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