Juventus verteidigt Arturo Vidal gegen Manipulationsvorwürfen

Juventus hat seinen chilenischen Nationalspieler Arturo Vidal hinsichtlich der Manipulationsvorwürfe betreffend des Spiels gegen Cesena entlastet. Kein Betrug mit Rodriguez.

Von Christian Ehrhardt

Arturo Vidal & Guillermo Rodriguez - Juventus-Cesena (Getty Images)
Getty Images
Turin. Juventus Turin hat sehr deutliche Worte bezüglich der Vorwürfe gesprochen, dass der Ex-Leverkusener Arturo Vidal während des Spiels gegen Cesena (2:0) im Dezember bei seinem verwandelten Elfmeter betrogen habe. Vidal wurde in diversen Internetforen vorgeworfen, der Uruguayaner Guillermo Rodriguez - der seinen Keeper nach einem Platzverweis im Tor ersetzen musste – habe ihm die Seite angedeutet, in die er springen würde. Vidal verwandelte sicher in die entgegengesetzte Ecke zum 2:0 Endstand.

Was passierte im Dezember?


Am 4. Dezember musste Cesena auswärts in Turin antreten. In der 83. Minute pfiff der Schiedsrichter einen Elfmeter für die „Alte Dame“, nachdem Cesena-Keeper Francesco Antonioli Juves Giaccherini im Strafraum gefällt hatte. Schiedsrichter Doveri‎ stellte zusätzlich zum Strafstoß den Torhüter vom Platz und Guillermo Rodriguez übernahm seinen Platz zwischen den Pfosten, da Cesena das Wechselkontingent erschöpft hatte. Vor dem Elfmeter, so sollen angebliche Videos im Internet beweisen, zeigte Rodriguez mit einem Kopfnicken an, in welche Ecke er abtauchen würde. Vidal wählte für seinen Schuss die entgegengesetzte Seite und verwandelte so sicher zum 2:0 und zum Endstand für Juventus.



Turin wehrt sich gegen Diffamierungen

Angeblich beweisen diverse Videos, dass es zwischen dem Chilenen von Juve und dem Uruguayaner von Cesena vor dem Elfmeter besagte Absprachen oder Andeutungen gegeben hätten. „Die Vorhaltungen, die derzeit in Form eines Videos kursieren, auf dem angeblich eine Geste der Absprache zwischen Vidal und Guillermo Rodriguez zu erkennen sei, grenzen an übler Nachrede zum Nachteil der Spieler und des Vereins“, heißt es in einer Mitteilung des italienischen Rekordmeisters. Man werde sich das in der Form nicht kommentarlos bieten lassen.

Unsinnige Vorwürfe


Juventus Turin bezeichnet die Vorwürfe an den Haaren herbei gezogen und sieht sie als unterschwellige Rufschädigung an. Zudem kündigte man an, notfalls auch Schritte im Falle der Weiterverbreitung zu unternehmen. Schließlich, so Vereinsoffizielle, habe man den Ruf des Spielers und der Vereins zu schützen. Ergo werde man entsprechend reagieren.

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