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Mario Balotelli: „Es wird mehr über mein Privatleben als meine Leistung auf dem Platz geredet“
Nach den Ausfällen von Antonio Cassano und Guiseppe Rossi ruhen die Hoffnungen bei der Squadra Azzurra auf das Ausnahmetalent. Dieses spürt jedoch keinen zusätzlichen Druck.
Von Fabio Porta
Getty Images
Rom. Mario Balotelli ist auf einem guten Weg. Bei Manchester City lief er zuletzt in Topform auf und erzielte unter Anderem einen Doppelpack beim historischen 6:1-Sieg gegen den Stadtrivalen Manchester United im Old Trafford. Nun ist er auch in der Nationalmannschaft Italiens gefordert, vor allem nachdem Antonio Cassano und Giuseppe Rossi monatelang ausfallen werden. Die Squadra Azzurra bestreitet am Freitag und Dienstag zwei Freundschaftsspiele gegen Polen und Uruguay.
„Der Druck besteht immer“
Der Superstar gibt sich am Rande des Trainings mit der italienischen Nationalmannschaft in Coverciano wie gewohnt selbstbewusst: „Ich kann noch viel erreichen, wenn ich stark bin, werde ich weiterkommen, Glück allein reicht dafür nicht. Mit Antonio Cassano und Giuseppe Rossi zusammen könnten wir Geschichte schreiben. Ich spüre trotz der Ausfälle der beiden keinen zusätzlichen Druck, denn der besteht immer. Ich bin verantwortungsbewusst und zu allem bereit. Leider gibt es Leute die denken, dass ich es nicht bin“, ließ Balotelli gegenüber der Gazzetta dello Sport verlauten.
„Es nervt mich“
Über die ständigen Schlagzeilen abseits des Rasens zeigt sich der Stürmer von Manchester City sichtlich genervt: „Es wird mehr über mein Privatleben als meine Leistung auf dem Platz geredet. Das ist normal, aber es nervt mich. Wenn ich nicht das machen würde, was ich tue, wäre ich langweilig. Ich bin nicht verrückt, auch wenn ich verrückte Sachen machen kann. Die englische Presse wie die Sun ist schlimmer als die italienische, eine Zeitschrift die nackte Frauen auf die Titelseite bringt“, fügte der Italiener hinzu.

Mancini und Prandelli als Wegweiser
Die beiden Trainer Roberto Mancini und Cesare Prandelli haben Balotelli dazu verholfen, weniger egoistisch zu sein und an seine eigenen Stärken zu glauben: „Mancini und Prandelli haben mir viel Ruhe und taktische Fertigkeiten gegeben. Ich bin ein Mittelstürmer, kann aber auch auf den Außen spielen. Der englische Fußball zeigte mir, wie man Pressing spielt und die Kugel bei verlorenem Ballbesitz durch Laufarbeit zurückerobert“, äußerte sich der 21-jährige zu seinen Mentoren und der Premier League.
„Wenn die Voraussetzungen stimmen, würde ich zu Inter zurückkehren“
Eine mögliche Rückkehr in die Serie A macht Balotelli auch von den Fans abhängig, fühlt sich in der Premier League jedoch zurzeit sehr wohl: „Wenn die Voraussetzungen stimmen, würde ich vielleicht zu Inter zurückkehren, aber auch nur dann, wenn der Verein mich will und die Fans ruhiger wären. In Mailand fühle ich mich immer wohl. Aber im Moment bin ich zufrieden in England, bei City haben wir eine starke Mannschaft“, teilte er abschließend mit. Italien bestreitet am Freitag in Breslau ein Freunschaftsspiel gegen EM-Gastgeber Polen und trifft anschließend am Dienstag auf Uruguay.
Eure Meinung: Wird Mario Balotelli nun auch in der Squadra Azzurra in Topform auflaufen?
„Der Druck besteht immer“
Der Superstar gibt sich am Rande des Trainings mit der italienischen Nationalmannschaft in Coverciano wie gewohnt selbstbewusst: „Ich kann noch viel erreichen, wenn ich stark bin, werde ich weiterkommen, Glück allein reicht dafür nicht. Mit Antonio Cassano und Giuseppe Rossi zusammen könnten wir Geschichte schreiben. Ich spüre trotz der Ausfälle der beiden keinen zusätzlichen Druck, denn der besteht immer. Ich bin verantwortungsbewusst und zu allem bereit. Leider gibt es Leute die denken, dass ich es nicht bin“, ließ Balotelli gegenüber der Gazzetta dello Sport verlauten.
„Es nervt mich“
Über die ständigen Schlagzeilen abseits des Rasens zeigt sich der Stürmer von Manchester City sichtlich genervt: „Es wird mehr über mein Privatleben als meine Leistung auf dem Platz geredet. Das ist normal, aber es nervt mich. Wenn ich nicht das machen würde, was ich tue, wäre ich langweilig. Ich bin nicht verrückt, auch wenn ich verrückte Sachen machen kann. Die englische Presse wie die Sun ist schlimmer als die italienische, eine Zeitschrift die nackte Frauen auf die Titelseite bringt“, fügte der Italiener hinzu.

Mancini und Prandelli als Wegweiser
Die beiden Trainer Roberto Mancini und Cesare Prandelli haben Balotelli dazu verholfen, weniger egoistisch zu sein und an seine eigenen Stärken zu glauben: „Mancini und Prandelli haben mir viel Ruhe und taktische Fertigkeiten gegeben. Ich bin ein Mittelstürmer, kann aber auch auf den Außen spielen. Der englische Fußball zeigte mir, wie man Pressing spielt und die Kugel bei verlorenem Ballbesitz durch Laufarbeit zurückerobert“, äußerte sich der 21-jährige zu seinen Mentoren und der Premier League.
„Wenn die Voraussetzungen stimmen, würde ich zu Inter zurückkehren“
Eine mögliche Rückkehr in die Serie A macht Balotelli auch von den Fans abhängig, fühlt sich in der Premier League jedoch zurzeit sehr wohl: „Wenn die Voraussetzungen stimmen, würde ich vielleicht zu Inter zurückkehren, aber auch nur dann, wenn der Verein mich will und die Fans ruhiger wären. In Mailand fühle ich mich immer wohl. Aber im Moment bin ich zufrieden in England, bei City haben wir eine starke Mannschaft“, teilte er abschließend mit. Italien bestreitet am Freitag in Breslau ein Freunschaftsspiel gegen EM-Gastgeber Polen und trifft anschließend am Dienstag auf Uruguay.
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