|
|
Exklusiv: So tickt Mario Balotelli wirklich
Der Transfer des hochtalentierten Stürmers zu Manchester City steht kurz bevor. Goal.com hat Balotellis ersten Trainer Sandro Silvioni getroffen und gewährt Euch einen Einblick in die Welt von „Super Mario“.
Von Fabio FRONGIA übersetzt von Falko BLÖDING
Mailand. Das Kapitel Mario Balotelli bei Inter Mailand dürfte in den kommenden Tagen endgültig abgeschlossen sein. Der junge Stürmer will zu Manchester City und der Deal dürfte am Ende rund 35 Millionen Euro Ablöse wert sein. Goal.com hat den Mann getroffen, der Balotelli schon als 15-jährigen in die erste Mannschaft des AC Lumezzane berief: seinen ersten Trainer Sandro Silvioni. Er verrät Euch, wie der heute 19-jährige seine Karriere startete, wie er als Spaßvogel auffiel und seine Aussichten unter City-Coach Roberto Mancini.
Sandro Silvion über...
... Balotellis erste Schritte bei den Senioren in Lumezzane:
„Ich erinnere mich noch sehr gut daran, wie ich zum ersten Mal beim Training der Jugend beobachtete. Ich sagte den Verantwortlichen, dass ich diesen Jungen sofort in meiner Mannschaft haben wollte. Eine Woche darauf stand ein wichtiges Spiel auf dem Programm. Ich verhalf Balotelli zu seinem Debüt und wir gewannen das Spiel. Es gab damals eine Menge Fragezeichen, weil er erst 15 Jahre alt war und eigentlich noch nicht bei den Senioren spielen durfte. Doch wir holten uns eine Sondergenehmigung der Liga und er konnte für uns auflaufen. Die Lorbeeren, ihn entdeckt zu haben stehen sicher nicht mir zu, denn jeder konnte sehen, zu was dieser Junge in der Lage waren. Danken sollte man dem Präsidenten und unseren Scouts, die ihn in den Verein geholt haben.“
... Balotellis Verhalten auf und abseits des Platzes:
„Ich weiß noch, dass er immer und jederzeit zu Späßen aufgelegt war. Er wollte immer den Ball haben und wenn wir Krafttraining oder taktische Übungen machten, dann litt er ganz besonders. Ich sprach nach dem Training mit ihm und ermutigte ihn, noch ein extra Torschusstraining einzulegen. Doch er ging und sagte, er müsse lernen. Kurz darauf sah ich ihn auf dem Nebenplatz beim Spielen mit seinen Freunden.“
„Viele Leute vergessen immer, dass er noch sehr jung ist. Er kann doch gar nicht die Reife eines 30-jährigen haben. Man muss ein Gespür dafür entwickeln, wie man ihn behandelt. Ich hatte nie Probleme mit ihm, denn meiner Meinung nach haben wir eben alle Fehler gemacht, als wir noch 15 waren. Mario ist da nicht anders, nur weil er zauberhafte Dinge mit dem Ball anstellt.“
...die Aussichten bei Manchester City unter seinem Ex-Trainer Roberto Mancini:
„Es ist klar, dass Mancini ihn sehr gut kennt. Er ließ ihn damals in einem sehr jungen Alter in der Serie A debütieren. Es ist offensichtlich, dass Mancini viel von ihm hält und ihn als Spieler mag. Die Tatsache, dass er Balotelli für sein ehrgeiziges Projekt auserwählt hat, zeigt, dass er auf ihn baut. Die Menschen haben nach der Weltmeisterschaft so viel darüber gesprochen, dass wir uns mehr um unsere jungen italienischen Spieler kümmern müssten und nun wechseln sie ins Ausland. Wenn große Klubs wie Manchester City, Manchester United oder Chelsea interessiert sind, dann ist es schwer, ein Angebot abzulehnen.“
Sandro Silvion über...
... Balotellis erste Schritte bei den Senioren in Lumezzane:
„Ich erinnere mich noch sehr gut daran, wie ich zum ersten Mal beim Training der Jugend beobachtete. Ich sagte den Verantwortlichen, dass ich diesen Jungen sofort in meiner Mannschaft haben wollte. Eine Woche darauf stand ein wichtiges Spiel auf dem Programm. Ich verhalf Balotelli zu seinem Debüt und wir gewannen das Spiel. Es gab damals eine Menge Fragezeichen, weil er erst 15 Jahre alt war und eigentlich noch nicht bei den Senioren spielen durfte. Doch wir holten uns eine Sondergenehmigung der Liga und er konnte für uns auflaufen. Die Lorbeeren, ihn entdeckt zu haben stehen sicher nicht mir zu, denn jeder konnte sehen, zu was dieser Junge in der Lage waren. Danken sollte man dem Präsidenten und unseren Scouts, die ihn in den Verein geholt haben.“

... Balotellis Verhalten auf und abseits des Platzes:
„Ich weiß noch, dass er immer und jederzeit zu Späßen aufgelegt war. Er wollte immer den Ball haben und wenn wir Krafttraining oder taktische Übungen machten, dann litt er ganz besonders. Ich sprach nach dem Training mit ihm und ermutigte ihn, noch ein extra Torschusstraining einzulegen. Doch er ging und sagte, er müsse lernen. Kurz darauf sah ich ihn auf dem Nebenplatz beim Spielen mit seinen Freunden.“
„Viele Leute vergessen immer, dass er noch sehr jung ist. Er kann doch gar nicht die Reife eines 30-jährigen haben. Man muss ein Gespür dafür entwickeln, wie man ihn behandelt. Ich hatte nie Probleme mit ihm, denn meiner Meinung nach haben wir eben alle Fehler gemacht, als wir noch 15 waren. Mario ist da nicht anders, nur weil er zauberhafte Dinge mit dem Ball anstellt.“

...die Aussichten bei Manchester City unter seinem Ex-Trainer Roberto Mancini:
„Es ist klar, dass Mancini ihn sehr gut kennt. Er ließ ihn damals in einem sehr jungen Alter in der Serie A debütieren. Es ist offensichtlich, dass Mancini viel von ihm hält und ihn als Spieler mag. Die Tatsache, dass er Balotelli für sein ehrgeiziges Projekt auserwählt hat, zeigt, dass er auf ihn baut. Die Menschen haben nach der Weltmeisterschaft so viel darüber gesprochen, dass wir uns mehr um unsere jungen italienischen Spieler kümmern müssten und nun wechseln sie ins Ausland. Wenn große Klubs wie Manchester City, Manchester United oder Chelsea interessiert sind, dann ist es schwer, ein Angebot abzulehnen.“
Goal.com-Flutlicht
/* empty because this one does not have controls */?>
-
Bensingers Bayern – Die FCB-Kolumne: Mit zwei Spitzen gegen dreckige Scheine?
KOLUMNE - Jede Woche gibt euch FCB-Reporter Maximilian Bensinger Einblick in sein Gefühlsleben. Was gibt es Neues an der Säbener Straße? Emotional und erschreckend subjektiv!
-
Mit Giovinco, M'Vila & van der Wiel: Die EM-Stars, die in diesem Sommer wechseln könnten
Die EM bietet den teilnehmenden Akteuren die Möglichkeit, sich ins Schaufenster zu stellen, um sich für neue Klubs zu empfehlen - wir bieten einen Überblick der Wechselkandidaten.
-
„Beckers Borussia“ - die Mönchengladbach-Kolumne: „Ersatzdroge“ Europameisterschaft
Wöchentlich nimmt Gregor Becker die Geschehnisse rund um Borussia Mönchengladbach aufs Korn. Was tut sich im Borussia-Park, wo zwickt es? Was läuft gut und was gibt es Neues?
-
Starte dein eigenes Tippspiel auf Kicktipp.de!
Ob Bundesliga, Fußball International oder EM 2012 - Tippe jetzt online gegen Freunde und Kollegen in deiner eigenen Tipprunde