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Copa del Rey: Sevilla schießt Mallorca aus dem Stadion, Atletico macht ein Last-Minute-Doppelpack

Copa del Rey: Sevilla schießt Mallorca aus dem Stadion, Atletico macht ein Last-Minute-Doppelpack

AFP

Während Barcelona und Real Madrid Schwierigkeiten mit ihren Gegnern hatten, siegten Sevilla und Atletico Madrid deutlich.

Cordoba. Der FC Barcelona hatte mit dem vermeintlichen Außenseiter Cordoba große Mühe und siegte am Ende mit 2:0. Ein Spieler überragte – wenn auch nicht ganz unstrittig – zum 87. und 88. Mal. Auch Real Madrid tat sich gegen Celta Vigo schwer, konnte das Spiel aber nicht für sich entscheiden und geht mit einem 1:2 in das Rückspiel. Der FC Sevilla schoss Mallorca mit 5:0 aus dem Stadion, Atletico Madrid gewann gegen Getafe mit 3:0.

Mallorca chancenlos

Am letzten Spieltag der Primera Division musste sich Mallorca bereits 0:4 gegen Levante geschlagen geben. In der Copa del Rey kam es jetzt noch dicker: Bereits nach 13 Minuten begann der FC Sevilla mit dem Schützenfest durch Negredo, der in der 18. erneut abschließen durfte. Vor der Pause hieß es dann sogar schon 3:0: Gary Medel machte nach 26 Minuten den Deckel drauf. Kurz nach Wiederanpfiff gab der Siebzehntplatzierte dann das Spiel komplett aus der Hand, Botia (47. Minute) durfte auch ein Tor erzielen. Die Verteidigung konnte bis fünf Minuten vor Schluss schlimmeres verhindern, das 5:0 des eingewechselten Luna aber nicht.

Offener Schlagabtausch

In der 19. Minute verwandelte Diego Costa den Elfmeter zur Führung, dann gab es bis in die späten Abendstunden keine Tore mehr zu bewundern. 80 Minuten stämmte sich Getafe gegen die drohende Niederlage, am Ende ging den Gastgebern aber die Luft aus. Filipe Luis (80. Minute) und Diego Costa (87. Minute) machten mit den angeschlagenen Gegnern sozusagen späten Prozess.


Bissiger Underdog

Der Tabellenzehnte der Primera Division begann die Partie auf Augenhöhe mit den Stars des FC Barcelona und bestimmte das Tempo in den ersten zehn Minuten. Selbst nach einem Lattenschuss und dem anschließenden, abseitsverdächtigen Führungstor durch Messi, hielt Cordoba unaufhaltsam dagegen.

Chancenplus auf Seiten der Gastgeber

Die Hausherren gaben sich keine blöße und Zwangen die Abwehr samt Torhüter Pinto immer wieder zum Eingreifen. In der 25. Minute hätte man aber erneut auf der anderen Seite pfeifen können, der Elfmeter schien einer Konzessionsentscheidung für den Abseitstreffer gleich. Und auch bis zur Halbzeit wurden die Gäste ihrer Favoritenrolle nicht gerecht. Insgesamt wär ein Unentschieden zu diesem Zeitpunkt durchaus verdient gewesen.

88 Tore

Auch nach der Halbzeitpause hatte Cordoba etwas gegen die Führung auszusetzen, doch die Rechnung ging nicht auf: In der 74. Minute gewann Lionl Messi den Zweikampf mit dem Torwart und erzielte sein 88. Tor in diesem Jahr. Selbst bei diesem Ergebnis gab sich Cordoba nicht auf, kreirte aber keine nennenswerten Chancen mehr und muss im Rückspiel um das Weiterkommen bangen.

Real Madrid nachgiebig

Real Madrid schaffte es genauso wenig wie der Erzrivale dem Gegner den Schneid abzukaufen. Zwar dominierte der amtierende spanische Meister die Partie gegen Celta Vigo, im Abschluss und bei den entscheidenen Pässen war die Mannschaft von Jose Mourinho aber nicht zwingend genug und musste sich mit einem 0:0 zur Pause begnügen.

Führung für die Gastgeber

Nach Vorarbeit von Krohn-Dehli stand Bermejo in der 56. Minute goldrichtig und netzte zum Führungstreffer ein. Damit hatte es die Madrilenen kurz nach der Einwechslung von Özil eiskalt erwischt. Mit Kaka sollte in der 65. Minute die Wendung kommen, doch Sergio Alvarez hielt die Führung fest. Und es kam noch schlimmer für das Starensemble: Obwohl sich Celta Vigo immer mehr in die eigene Häfte zurückzog, erhöhte Cristian Bustos mit einem Weitschuss aus über 30 Metern auf 2:0 (78. Minute). Der Spieler war erst drei Minuten vorher eingewechselt worden. Und damit nicht genug der Schmach: Der Mittelfeldspieler erzielte nach über 100 Pflichtspielen für Celta Vigo an diesem Tag sein erstes Tor.

Später Anschlusstreffer

Die Bemühungen von Xabi Alonso wurden kurz vor Schluss mit dem Anschlusstreffer belohnt: Zuerst ließ er die Abwehr stehen und bediente Cristiano Ronaldo mit einem langen Pass, der den Ball zum 1:2 (87. Minute) einschob. Die Nachspielzeit reichte am Ende nicht aus, um den Ausgleich zu erzielen.

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