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FIFA bestätigt Barca-Sanktion: Geldstrafe und vorerst keine Transfers

Luis Suarez könnte vorerst der letzte Neueinkauf der Katalanen gewesen sein: Die FIFA bestätigte nun die Transfersperre!

Barcelona. Der spanische Fußball-Renommierklub FC Barcelona muss mehr als ein Jahr ohne neue Stars auskommen. Wie der Weltverband FIFA am Mittwoch mitteilte, habe die FIFA-Berufungskommision die wegen Transfers Minderjähriger verhängte Transfersperre bestätigt. Die Katalanen dürfen damit in den kommenden zwei Transferperioden (ab Winter 2014/15) weder Spieler verpflichten noch verkaufen.

Barca war aufgrund von Verstößen gegen die Wechselbestimmungen bei Minderjährigen bestraft worden, hatte zunächst aber Einspruch gegen das Urteil der FIFA-Disziplinarkommission eingelegt und dadurch aufschiebende Wirkung erzielt. Nur deshalb war auch der Wechsel des deutschen Torhüters Marc-André ter Stegen möglich gewesen.

Nach der Bestätigung der Strafe kündigte der Verein noch am Mittwoch an, das Urteil vor dem Internationalen Sportgerichtshof CAS in Lausanne anfechten zu wollen.

"Der FC Barcelona wird keinen Entschluss teilen", hieß es auf der Vereins-Homepage, "der im Widerspruch zum Geiste von Masia steht." La Masia, das Nachwuchszentrum der Spanier, sei "ein Vorbild an akademischer, menschlicher und sportlicher Ausbildung."

Die FIFA bestätigte gleichzeitig die verhängte Geldstrafe von umgerechnet rund 370.000 Euro. Der spanische Verband RFEF muss zudem 410.000 Euro zahlen und innerhalb eines Jahres sein Regelwerk und das bestehende System bezüglich der internationalen Transfers von Minderjährigen im Fußball ändern.

Für Barcelona bedeutet die Transfersperre erstmal: Sportdirektor Andoni Zubizarreta wird seine Planungen für die nächsten beiden Spielzeiten nun bis zum Ende des aktuellen Transferfensters am 1. September abschließen müssen.

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