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CAS bestätigt Suarez-Sperre - Trainings-Teilnahme erlaubt

Der urguayische Wiederholungstäter bleibt bis Ende Oktober gesperrt, darf bei seinem neuen Team aber mittrainieren, wie der CAS bestätigte.

Barcelona. Der internationale Sportgerichtshof CAS hat den Antrag des uruguayischen Fußball-Nationalstürmers Luis Suarez auf Reduzierung seiner Sperre durch den Weltverband FIFA am Donnerstag abgewiesen. Die Sperre des Neuzugangs vom spanischen Spitzenklub FC Barcelona von vier Monaten sowie neun Pflicht-Länderspielen bleibt damit bestehen, allerdings hat Suarez einen Teilerfolg errungen: Der 27-Jährige darf fortan zumindest am Mannschaftstraining teilnehmen und Werbeaktivitäten ausüben.

Die FIFA hatte ihn "von allen Aktivitäten im Fußball ausgeschlossen".

Sanktionen "generell angemessen"

Das Gericht begründete, die Sanktionen der FIFA seien "generell angemessen" gewesen. Allerdings sei seine "Verbannung von sämtlichen fußballverwandten Aktivitäten nicht angemessen". Bereits am Freitag steigt Suarez ins Barca-Training ein, das teilte der Klub mit. Am Montag wird der Sommerzugang im Rahmen eines Testspiels gegen den mexikanischen Meister Club Leon im Camp Nou offiziell vorgestellt.

Suarez' Sperre begann laut CAS am 25. Juni. Somit kann der Barca-Neuzugang am 25. oder 26. Oktober im Ligaspiel beim Erzrivalen Real Madrid mitwirken.

Der 27-Jährige hatte am 24. Juni im WM-Vorrundenspiel gegen Italien (1:0) seinen Gegenspieler Giorgio Chiellini in die Schulter gebissen. Es war bereits die dritte Bissattacke in Suarez' Laufbahn.

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