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Der Kroate verteidigt den neuen Torhüter der Katalanen, der im letzten Testspiel gepatzt hatte. Man solle den Chilenen für seinen Fehler nicht gleich umbringen.

Barcelona. Nach dem Abgang von Klubikone Victor Valdes hat der FC Barcelona einen Zweikampf auf der Torhüterposition ausgerufen. Marc-Andre ter Stegen und Claudio Bravo streiten um den Platz als Nummer eins im Tor der Blaugrana. Bravo unterlief im letzten Testspiel gegen die SSC Neapel ein folgenschwerer Fehler, als ihm ein Fernschuss von Blerim Dzemaili durch die Hände rutschte.

Neapel gewann die Partie durch diesen Patzer mit 1:0. Bravo dürfte am Boden zerstört gewesen sein. Ivan Rakitic, ebenfalls ein Neuzugang von Barcelona, sprang dem Keeper deshalb sofort zur Seite: "Das sind Dinge, die immer wieder mal passieren können und es ändert nichts an dem Vertrauen, das wir in ihn setzen. Es gibt keinen Grund, ihn jetzt umbringen zu wollen. Er hatte ein gutes Spiel."

Rakitic: "Fühle mich jeden Tag besser"

Im Kampf der beiden Torhüter, die beide für eine Ablösesumme von zwölf Millionen Euro verpflichtet wurden, hat Bravo im letzten Spiel jedoch keine Pluspunkte sammeln können. Ähnliches gilt für Rakitic, der gegen Neapel auch nicht sein bestes Spiel machte. "Ich fühle mich jeden Tag besser und verstehe meine Mitspieler mehr", ist der Mittelfeldspieler aber zuversichtlich, dass bald Verbesserungen eintreten.

Die Gesamtleistung des Teams sah Rakitic positiv: "Ich glaube, wir haben viele Chancen kreiert und unser Selbstbewusstsein gestärkt." Er sei glücklich in seiner neuen Mannschaft und wolle sich weiter verbessern. Schließlich wolle Barca immer gewinnen.

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