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Barca-Präsident: "Luis Suarez hat deutlich lukrativere Angebote abgelehnt"

Der beste Torschütze der Premier League hat scheinbar auf viel Geld verzichtet, um zum FC Barcelona wechseln zu können. Das behauptet jedenfalls der Barca-Präsident.

Barcelona. Laut Barca-Präsident  Josep Maria Bartomeu hat Neuzugang Luis Suarez deutlich lukrativere Angebote abgelehnt, um sich den Katalanen anzuschließen. Suarez wechselte in diesem Sommer kurz nach Uruguays WM-Aus nach dreieinhalb erfolgreichen Jahren beim FC Liverpool für ungefähr 88 Millionen Euro zu den Blaugrana.

"Barcelona kontaktierte den Spieler erstmals vor der Weltmeisterschaft. Ich habe ihm gesagt, er sei in dem richtigen Alter und hätte die nötige Erfahrung um diesen Sprung zu wagen", verriet  Bartomeu dem CNN. "Wir wussten seit Jahren, dass Suarez unseren Klub und unsere Stadt liebt. Deshalb passte alles perfekt. Uns war bekannt, dass er bessere Angebote hatte, aber er entschied sich zu Barca zu kommen."

Biss-Affäre war für Verpflichtung kein Hindernis

Dass sich Uruguays Stürmerstar, wegen eines Bisses gegen Italiens Giorgio Chiellini  bei der Weltmeisterschaft eine viermonatige Sperre einhandelte brachte Bartomeu nicht über den Sinn des Transfers ins Zweifeln. "Nein, wir haben deshalb nicht überlegt. Wir haben ihm das auch nach dem Zwischenfall so vermittelt. Er weiß, dass das falsch war, hat es akzeptiert und sich entschuldigt. Das war sehr wichtig für uns", gab der 51-Jährige zu Protokoll.

Später beschrieb der Barca-Präsident dann Superstar Lionel Messi als unschätzbar wertvoll für die Katalanen, da er ein Vorbild für andere junge Spieler in Barcas Jugendakademie "La Masia" darstelle: "Messi repräsentiert mehr als Tore und Trophäen. Er ist ein Beispiel eines jungen Spielers, der in La Masia ankommt und in unserem Klub wächst. Der Wert Messis für unseren Verein ist grenzenlos."

Bartomeu: "Habe viel von Guardiola gelernt"

Er selbst, habe eine Menge vom früheren Trainer Pep Guardiola gelernt und deutete an, dass der derzeitige Chefcoach von Bayern München einer der Ex-Barca-Spieler sein könnte, bei denen die Überlegung besteht, in den nächsten Jahren zum Klub zurückzukehren: "Ich habe mir viel von Pep Guardiola abgeguckt. Er ist ein Genie. Menschen, die Barca in ihrem Herzen tragen, werden zurückkommen um dem Verein zu helfen."

"Auch nach 2022 werden viele Spieler, die derzeit hier beim Verein oder bei anderen Klubs spielen, als Trainer, Sportdirektoren oder Präsidenten zu uns stoßen. Denn am Ende des Tages sind wir bei Barca eine große Familie."

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