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Gut zwei Wochen nach dem Bananenwurf gegen Dani Alves sorgt der Vorfall in Spanien noch immer für Diskussion. Nun hat sich auch die spanische Regierung eingeschaltet.

Madrid. In der Affäre um den Bananenwurf eines Anhängers des spanischen Erstligisten FC Villarreal auf Verteidiger Dani Alves vom FC Barcelona hat die spanische Regierung härtere Sanktionen gegen die gastgebende Mannschaft gefordert.

Nach Auffassung des Kabinetts sind die 12.000 Euro Strafe gegen den FC Villarreal, die am Donnerstagvormittag um weitere 6000 Euro angehoben wurde, zu gering: "Die Sanktion durch den spanischen Fußballverband muss erneuert werden, um der Ernsthaftigkeit der Fakten gerecht zu werden", erklärte ein Regierungssprecher am Donnerstag.

Die Anti-Gewalt-Kommission der Regierung habe zudem angeregt, "schnellstmöglich eine tiefgreifende Diskussion zu führen, die dem Ernst der rassistischen Vorfälle im Fußball gerecht wird."

Alves war am 27. April in der Partie bei Villarreal (3:2) kurz vor dem Ausführen einer Ecke mit einer Banane beworfen worden. Der Rechtsverteidiger hatte die Frucht daraufhin demonstrativ gegessen und weltweit eine Welle der Solidarität ausgelöst.

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