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Barca: LFP sieht keine Unregelmäßigkeiten bei Neymar-Transfer

Es gibt keine Beweise für ein irregullären Verlauf beim Neymar-Wechsel. Das bestätigte der spanische Ligaverband.

Barcelona. Der spanische Fußball-Meister FC Barcelona muss offenbar im Zusammenhang mit dem Transfer des brasilianischen Superstars Neymar keine Sanktionen durch den Ligaverband LFP fürchten.

Wie die Katalanen am Montag mitteilten, habe der betreffende Untersuchungsausschuss keinerlei Regelverletzungen bei der Transaktion festgestellt.

Nach Angaben des Vereins gebe es "keine Beweise für irreguläres Verhalten des Klubs", das den Regeln und Regularien der LFP widersprechen würde. Daher werde der Verband keine weiteren Schritte unternehmen.

Im Februar war bekannt geworden, dass die spanische Justiz aufgrund mutmaßlicher Unregelmäßigkeiten beim Transfer im vergangenen Sommer ein formales Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Steuerhinterziehung eingeleitet hat. Anschließend leistete Barça eine "freiwillige" und vorsorgliche Zahlung von 13,5 Millionen Euro an den spanischen Fiskus.

Neymar teurer als gedacht

Zuvor war ein Betrag von 9,1 Millionen Euro als mögliche Steuerschuld in den spanischen Medien genannt worden. Ex-Präsident Sandro Rosell war im vergangenen Monat aufgrund der Ungereimtheiten des Wechsels zurückgetreten. Ursprünglich sollte der brasilianische Superstar 57,1 Millionen Euro kosten, am Ende stellte sich heraus, dass sich die tatsächlichen Kosten für Neymar auf insgesamt 86,2 Millionen Euro belaufen hatten.

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