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Zwischen der Klubführung des FC Barcelona und Lionel Messi scheint seit Wochen Eiszeit zu herrschen und jetzt mischt sich Ex-Barca-Boss Joan Laporta in den Vertragspoker ein.

Barcelona. Joan Laporta, der ehemalige Präsident des FC Barcelona, beschreibt die vertragliche Situation von Lionel Messi als schockierend. Der Argentinier verlängerte im Februar des vergangenen Jahres seinen Vertrag bis 2018. In den letzten Wochen war die Rede von einer Verlängerung bis 2019. Jetzt spricht der aktuelle Barca-Präsident Joesp Maria Bartomeu nur noch von verbesserten Konditionen des bisherigen Vertrags. 

Wenn es nach Laporta geht, dann würde der vierfache Ballon d'Or Gewinner bei den Katalanen einen Vertrag bis zu seinem Karriereende erhalten. "Es ist schockierend, dass Messis Situation noch nicht behoben wurde. Wenn es nach mir ginge, dann wäre Leo für immer ein Barca-Spieler", sagte Laporta Cuatro.

Laporta kritisierte außerdem den Umgang mit Neymar nach seiner ersten Saison bei den Katalanen. Der Brasilianer hat eine schwierige Saison aufgrund seines Transfers von Santos. "Neymar ist das Opfer des schlechten Managements der aktuellen Klubführung", so der Ex-Barca-Boss.

Ob Laporta selbst noch einmal zur Wahl antritt, hält er allerdings noch offen: "Am Ende der Saison werde ich meine Absichten bezüglich Barcelona äußern!"

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