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Minderjährigen-Transfers? Real Madrid ebenfalls unter Verdacht

Nach dem FC Barcelona hat die FIFA nun auch die beiden Madrider Klubs Atletico und Real aufgrund von Minderjährigen-Transfers im Visier.

Madrid. Medienberichten zufolge ermittelt die FIFA gegen die beiden spanischen Top-Klubs Real und Atletico Madrid. Dabei soll es ähnlich wie beim Rivalen FC Barcelona um den Transfer von minderjährigen Talenten gehen.

Der spanischen Sportzeitung AS zufolge haben die Madrilenen ebenfalls unerlaubt minderjährige Spieler unter Vertrag genommen.

Real soll dabei gegen wichtige Grundregeln der FIFA verstoßen haben. So müssen minderjährige Spieler mindestens 16 Jahre alt sein und im Rahmen der europäischen Union wechseln. Des Weiteren muss angegeben werden, dass der Spieler aus rein fußballerischen Gründen in die entsprechende Stadt, in diesem Fall Madrid, zieht. Dabei darf die Entfernung zum Trainingsgelände nicht mehr als 50 Kilometer betragen.

Auch Atletico betroffen

Neben den Königlichen werden auch die Transfers des Stadtrivalen Atletico Madrid genauer untersucht. Auch hier soll bei dem Vereinswechsel von jungen Talenten gepfuscht worden sein.

Ob beiden Madrider Klubs eine ähnlich drakonische Strafe wie dem Erzrivalen Barcelona droht, steht noch nicht fest. Momentan befindet sich die FIFA noch mitten in ihren Ermittlungen.

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