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Mascherano: Falsche Versprechen waren Schuld an seinem Liverpool-Abgang

Der Argentinier, der nach England zurückkehrt, um mit dem FC Barcelona gegen Manchester City zu spielen, verrät die Beweggründe für seinen Wechsel weg von der Anfield Road 2010.

Barcelona. Javier Mascherano hat die damaligen Verantwortlichen des FC Liverpool für seinen Wechsel zum FC Barcelona im Sommer 2010 verantwortlich gemacht. Er sei während der Vorbereitung "getäuscht worden. Sie haben mir viele Dinge versprochen, aber niemals ihr Wort gehalten", erklärte der Argentinier in der Times.

Das Verhältnis zu den Fans der Reds hatte sich nach Berichten verschlechtert, in denen es hieß, der Verteidiger hätte sich vor einer Partie gegen Manchester City geweigert, zu spielen, um einen Wechsel zu erzwingen. Zu diesem Zeitpunkt wollte Mascherano aus Respekt dem FC Liverpool gegenüber nichts sagen: "Vielleicht war das ein Fehler, weil andere Menschen dadurch etwas Schlechtes über mich sagen konnten. Aber ich bereue es nicht."

Die entsprechenden Berichte entkräftete der 29-Jährige: "Ich bin nicht eines Morgens aufgewacht mit dem Gedanken: 'Heute spiele ich nicht.' Vor dem Match gegen City haben wir gegen den FC Arsenal gespielt. Ich habe dort alles gegeben, weil ich das Trikot des FC Liverpool trug. Wieso hätte ich das tun sollen, wenn dadurch die Gefahr bestünde, sich zu verletzen, obwohl ich wusste, dass Barcelona kurz davor war, mich zu verpflichten? Das macht keinen Sinn."

Kein würdiger Abschied

Trotz der negativen Erfahrungen fand der Argentinier immer noch positive Worte für seinen ehemaligen Klub: "Liverpool ist ein besonderer Verein, der es nicht verdient, schlecht behandelt zu werden. Die Personen, die damals dort waren – der Manager und Christian Purslow – sind nun weg, aber sie kennen die Wahrheit."

Mascherano bedauerte den Umstand, dass seine Differenzen mit Roy Hodgson und Purslow einen würdigen Abschied an der Anfield Road verhinderten: "Die Menschen haben mich sehr gut behandelt und ich wollte sie nie im Stich lassen. Ich wollte auf eine andere Art und Weise gehen, aber ich bekam die Chance dazu nicht."

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