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Der Wirbel um die Ablösesumme für Barcelonas Superstar Neymar hält weiter an. Der Richter fordert nun weitere Unterlagen an - die FIFA weigert sich aber.

Barcelona. Der Sommertransfer von Neymar zum FC Barcelona sorgt auch jetzt noch für Schlagzeilen. Es sollen viele Millionen Euro mehr geflossen sein als vorerst angenommen. Die spanische Justiz ermittelt wegen Unterschlagung. Die FIFA stellt sich nun allerdings schützend vor den katalanischen Klub.

Der spanische Richter Pablo Ruz beschäftigt sich schon seit einiger Zeit intensiv mit dem Fall und forderte den Zugang zu weiteren Dokumenten, die Aufschluss über die tatsächliche Summe geben könnten. Der Weltverband FIFA weigerte sich nun allerdings, Zugang zu gewähren.

Vertrauliche Unterlagen

Mit der Begründung der Vertraulichkeit stellt sich der Fußball-Weltverband so vor den katalanischen Klub und schützt ihn vorerst vor unangenehmem Besuch. Zuletzt hatte Ruz bereits einige Dokumente zu Gesicht bekommen, unter anderem Papiere des Unternehmens N&N (Firma des Vaters von Neymar, d. Red.) und unabhängige Informationen des Wirtschaftsunternehmens Deloitte.

Nun wendete sich Ruz an die Schweizer Gerichte, um über die FIFA weiteren Zugang zu bekommen - so einfach scheint es aber nicht zu gehen. Die Schweizer Behörden kontrollieren die Anfrage des Richters genau und werden sich in naher Zukunft dann weiter mit dem Thema auseinandersetzen.

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