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Jese nach dem Feuerzeugwurf: "Ronaldo war zornig"

Real-Youngster Jese will der Fan-Attacke den Übeltätern keine große Bühne geben und gibt nur einen kurzen Einblick. Persönlich fühlt er sich bei den Profis immer wohler.

Madrid. Real Madrids Jese hat sich zu dem Feuerzeug-Wurf im Pokalspiel gegen Atletico Madrid (2:0) am Mittwoch geäußert. Der Offensivmann will dem Täter keine Bühne geben, übte allerdings dennoch klare Kritik.

Während die Spieler am Dienstagabend in die Pause gingen, hatte ein Zuschauer Reals Cristiano Ronaldo ein Feuerzeug an den Kopf geworfen. Der Portugiese sackte zusammen, konnte nach einer Behandlung allerdings weiterspielen.

Real blickt nur nach vorne

"Das ist absolut respektlos und schlimm. Aber was können wir machen? Er war natürlich zornig, aber wir blicken darauf nicht zurück", betonte Jese.

Der 20-Jährige, der im Sommer den Sprung vom Nachwuchsteam zu den Profis geschafft hatte, fühlt sich indes immer wohler. "Ich bin den Fans und meinen Mitspielern für ihre Zuneigung dankbar. Aber ich muss sie mir auf dem Feld verdienen und weiter an mir arbeiten. Ich will immer mehr und das macht mich jeden Tag besser."

EURE MEINUNG: Ist es richtig, der Tat und dem Täter keine Bühne zu geben? Totschweigen hilft?

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